ANZEIGE

Eigent­lich wissen wir ja, dass wir nur das ein­kau­fen sollten, was wir auch ver­brau­chen. Aber wie so oft hapert es bereits nach ein paar Tagen bei der Umset­zung. Deshalb habe ich dir 5 einfache Tipps zusam­men­ge­stellt, die dir bei der (wirklich) dau­er­haf­ten Umset­zung helfen!

In der 4‑Wochen-Chal­len­ge gegen Lebens­mit­tel­ver­schwen­dung zusammen mit Rabo­Di­rect und Max Green haben wir in den ver­gan­ge­nen Tagen so einiges gelernt – warum wir das MHD nicht bei der Zahl nehmen sollten und wie wir aus ver­meint­li­chen Küchen­ab­fäl­len noch kreative Mahl­zei­ten zaubern können. Außerdem ging es letzte Woche darum, die ange­sam­mel­ten Vorräte effektiv zu ver­brau­chen und worauf wir beim Essen in Restau­rants sowie unter­wegs achten sollten. Ganz schön viele Aspekte auf einmal; diese können wir natür­lich nicht alle gleich­zei­tig und perfekt zu jeder Zeit umsetzen. Das soll auch über­haupt nicht das Ziel sein. Viel mehr möchte ich (einfache) Mittel und Wege auf­zei­gen, wie wir der unnö­ti­gen Lebens­mit­tel­ver­schwen­dung im Alltag einen Riegel vor­schie­ben können. Denn noch einmal zur Erin­ne­rung: 18 Mil­lio­nen Tonnen landen jährlich allein in Deutsch­land im Müll. 18 Mil­lio­nen Tonnen!

 

5 Tipps gegen Lebens­mit­tel­ver­schwen­dung

Der Mensch ist bekannt­lich ein Gewohn­heits­tier. Anstatt uns aber über unsere „schlech­ten“ Ange­wohn­hei­ten zu ärgern, sollten wir uns lieber darauf kon­zen­trie­ren, uns positive anzu­eig­nen. Natür­lich benö­ti­gen neue Routinen Zeit und fühlen sich auch manchmal etwas mühselig an – aber fange einfach an und bleibe dran! Los geht’s:

1. Jede Woche einen Vorrat auf­brau­chen

Niemand benötigt lang­jäh­ri­ge Regal­hü­ter. Damit diese erst gar nicht ent­ste­hen, nimm dir jede Woche eine Sache aus deinem Küchen­schrank, die Du leeren möchtest. Am besten posi­tio­nierst Du deine Wahl, bei­spiels­wei­se eine Packung Nudeln, an einer Stelle, die regel­mä­ßig in deinem Blick­feld ist.

2. Essen mit anderen teilen

Dir schme­cken manche Sachen einfach nicht mehr oder Du schaffst es nicht, diese alleine zu ver­brau­chen? Kein Problem! Frag doch mal im Freundes- und Bekann­ten­kreis nach. Alter­na­tiv kannst Du dich auch bei food­s­haring oder UXA anmelden. Die Website bzw. App bieten dir eine kos­ten­lo­se Platt­form, Lebens­mit­tel wei­ter­zu­ge­ben bzw. von anderen anzu­neh­men. Auch regio­na­le Tafeln nehmen Lebens­mit­tel­spen­den an.

 

3. Mahl­zei­ten grob planen

Die wohl effek­tivs­te Metho­dekei­ne Lebens­mit­tel weg­wer­fen zu müssen, ist es, seine Mahl­zei­ten zu pla­nen­nie hungrig und dafür immer mit Ein­kaufs­zet­tel ein­kau­fen zu gehen. Aus eigener Erfah­rung weiß ich, dass das vor allem am Anfang sehr schwer fällt. Wichtig: Das Leben läuft nie nach Plan. Es geht nicht um eine exakte Ein­hal­tung des Plans, sondern um eine grobe Struktur. Allein zu wissen, wie viele Mahl­zei­ten man zuhause ein­neh­men wird, hilft bereits bei der Ein­kaufs­pla­nung und ver­hin­dert, dass Unnö­ti­ges gekauft wird.

„Seit ich selbst Listen schreibe, kaufe ich viel weniger ein als früher.“  – Ronni Kahn, aus­tra­li­sche Foo­d­ak­ti­vis­tin gegen­über der SZ

 

4. So viel wie möglich ver­wer­ten

Mit meinen Zero-Waste-Rezepten habe ich dir bereits gezeigt, was Du aus Blu­men­kohl­blät­tern, Möh­ren­grün-Pesto und Kohl­ra­bi­blät­tern so Leckeres kochen kannst. Was außerdem (u.a.) noch essbar ist:

- Radies­chen­blät­ter

- Stiel vom Brokkoli

- Schale von Kiwis

- Kar­tof­fel- sowie Karot­ten­scha­le

Weitere Zero-Waste-Ver­wer­tungs­op­tio­nen:

- altes Brot/Brötchen zu Knödelver­ar­bei­ten

- Essig/Öl von ein­ge­leg­tem Gemüse als Salat­dres­sing ver­wen­den

- über­rei­fes Obst zu Smoot­hies oder Mus ver­ar­bei­ten

- aus Gemü­se­scha­len Brühe kochen

5. Darüber sprechen

 Themen bleiben nur präsent, wenn wir nicht aufhören, darüber zu sprechen. Erzähle deinen Freunden von dem Problem der Lebens­mit­tel­ver­schwen­dung. Das trägt die Bot­schaft nicht nur weiter, sondern moti­viert uns selber.

TIPP:
Menschen lassen sich leichter über­zeu­gen, wenn sie konkrete Hand­lungs­al­ter­na­ti­ven bekommen. Kom­bi­nier­e­die Schil­de­run­gen über die Pro­ble­ma­tik der Lebens­mit­tel­ver­schwen­dung also gleich mit ein oder zwei ein­fa­chen All­tags­tipps!

 

 

Sinnvoll sparen

Unterm Strich wirst Du mit den auf­ge­führ­ten Tipps nicht nur unnötige Lebens­mit­tel­ab­fäl­le sparen, sondern auch bares Geld – denn schließ­lich musste alles einmal beim Ein­kau­fen bezahlt werden. Ver­schwen­dung und Sparen – eigent­lich zwei Gegen­sät­ze, die sich doch so nahe sind. Diesen Zusam­men­hang erkennt auch Rabo­Di­rect. Mit den Spar­ein­la­gen ihrer Kunden ermög­licht die Direkt­bank der Rab­obank­Grup­pe, weltweit Projekte gegen Lebens­mit­tel­ver­schwen­dung zu fördern. Außerdem fördert sie Initia­ti­ven zur globalen Nah­rungs­mit­tel­si­cher­heit. Mit dem Leit­ge­dan­ken „Banking for Food“ zeigt Rabo­Di­rect, dass wirklich jeder Ver­ant­wor­tung über­neh­men kann.

 

Damit endet die 4‑Wochen-Chal­len­ge gegen Lebens­mit­tel­ver­schwen­dung. Ich hoffe, dass dieses „Ende“ auch gleich­zei­tig der Anfang ist, dau­er­haft umzu­den­ken und wieder mehr Wert in unserer täg­li­chen Nahrung zu sehen. Natür­lich wird es auch in Zukunft viele weitere Themen rund um Lebens­mit­tel­ver­schwen­dung geben. Wenn Du noch Fragen hast, melde Dich gerne bei mir! An dieser Stelle auch noch mal ein großes DANKE für die tollen Rück­mel­dun­gen zur Chal­len­ge – bin wirklich begeis­tert, wie viele mit­ge­macht haben!

(VH)

 

*Trans­pa­renz: In Koope­ra­ti­on mit Rabo­Di­rect