ZEROWASTE heißt mein Motto FEBRUAR! In den nächsten vier Wochen wird sich alles rund um Müll­VER­MEI­DUNG und  ‑MINIMIERUNG drehen. Es erwarten Dich tolle Beiträge, beein­dru­cken­de Fakten, viele Infor­ma­tio­nen und Inspi­ra­tio­nen, sowie nütz­li­che Tipps und nach­hal­ti­ge Alter­na­ti­ven für ein Leben mit weniger Müll und mehr Umwelt­be­wusst­sein! Ich hoffe Du bist dabei und machst diesen Monat mit bei der ZEROWASTE CHALLENGE!

Wenn man sich mit Nach­hal­tig­keit beschäf­tigt, kommt man unwei­ger­lich mit unserer großen Müll­pro­ble­ma­tik in Berüh­rung. Diese ist aller­dings viel kom­ple­xer, als man viel­leicht denken mag! Schät­zun­gen zufolge ent­ste­hen täglich ca. 3,5 Mil­lio­nen Tonnen Müll weltweit. In Deutsch­land fallen laut Bun­des­um­welt­amt jährlich knapp 600 kg Abfall pro Kopf an. Darüber hinaus wird erwartet, dass sich diese Zahl bis 2025 sogar VERDOPPELN wird.

 

Bis vor kurzem war auch ich der Meinung, bereits sehr auf meine Müll­pro­duk­ti­on zu achten. Als ich mich jedoch, ange­sto­ßen durch einen Mens­trua­ti­ons­tas­sen­test (den Beitrag findest du hier), inten­si­ver mit dem ZERO WASTE (zu deutsch Null Müll) Gedanken beschäf­tigt habe, bin ich eines Besseren belehrt worden.

 

Der Weg zu (quasi) Zero Waste ist lang und geht nicht von heute auf morgen! Ich habe bereits kleine Schritte in die richtige Richtung gemacht und möchte jetzt den Februar nutzen, bewusst  soMÜLL­FREI wie möglich zu leben.

 

Was bedeutet jetzt eigent­lich konkret ZERO WASTE? Hierbei geht es darum, so gut es geht, Restmüll zu ver­mei­den. Nur, wenn es unbe­dingt nötig ist, soll auf recy­cel­ba­re Mate­ria­len wie Papier und Glas zurück­ge­grif­fen werden. Ein Anfang ist hier leicht gemacht: Stoff­beu­tel statt Plas­tik­tü­ten, sich im Super­markt keinen Kas­sen­zet­tel mehr aus­dru­cken lassen, auf Stroh­hal­me und Ser­vi­et­ten ver­zich­ten, unver­packt ein­kau­fen, Kosmetik und Rei­ni­gungs­mit­tel selbst her­stel­len,.. Aber keine Panik: Alles der Reihe nach!

 

WAS DICH ERWARTET

Während der Chal­len­ge werden hier auf meinem Blog wöchent­lich  ZWEI Beiträge online gehen! Wie gehabt immer don­ners­tags und zusätz­lich ein Blogpost am Montag. Jeder Beitrag wird einen bestimm­ten The­men­be­reich abdenken, dabei werden sich einige Themen über­schnei­den und einige Infor­ma­tio­nen auch mehrmals vor­kom­men. Wie bereits ange­spro­chen ist das Thema MÜLL sehr viel­schich­tig und viele Aspekte gehen inein­an­der über.
Es wird sich einiges um Lebens­mit­tel drehen, aber auch viele andere All­tags­as­pek­te sowie Kleidung und Kos­me­ti­ka werden eine Rolle spielen. Lass Dich einfach über­ra­schen! Es freut mich außerdem beson­ders, dass es zwei Gast­bei­trä­ge von wun­der­ba­ren Blog­ge­rin­nen geben wird, denen Nach­hal­tig­keit eben­falls sehr am Herzen liegt! Beglei­tend zu den Blog­bei­trä­gen werde ich täglich auf meinem Insta­gram AccountBeiträge zum Thema ZERO WASTE posten.

DU bist gefragt

Vor allem möchte ich auch, dass­DU­mit­machst! Nutze auch Du den Februar, um dir Gedanken über dein Müll­ver­hal­ten zu machen. Ich freue mich riesig über Bilder, Kom­men­ta­re und Nach­rich­ten, was Du ver­bes­sern möchtest und was Deine Tipps für ein Leben OHNE Müll sind. Poste gerne Bilder mit #zero­was­tefebru­ar­auf Insta­gram. Teilt eure Erfah­run­gen und Tipps! Wir können alle gegen­sei­tig von­ein­an­der lernen!

 


MEIN VORHABEN

1.Vorhandenes nutzen: Wie bereits bei der “USEUPDONTBUY — Chal­len­ge” im ver­gan­gen November (hiergeht´s zum Beitrag) werde ich über­wie­gend von meinen Essens­vor­rä­ten leben. Diese sind natür­lich teil­wei­se (noch) verpackt.
2. KAUFEN werde ich ledig­lich frisches UNVERPACKTES BIO Obst und Gemüse. Sollte ich andere Lebens­mit­tel brauchen, werden diese eben­falls unver­packt erworben oder selbst her­ge­stellt.
3.Dieses Prinzip werde ich auch auf alle anderen Bereiche anwenden. Zum Beispiel werde ich auch meine geöff­ne­ten (ver­pack­ten) Kos­me­ti­ka wei­ter­ver­wen­den­bis diese leer sind.
4.Darüber hinaus möchte ich meinen Konsum auf das Minimum redu­zie­ren und nur, wenn ich WIRKLICH etwas benötige, auf nach­hal­ti­ge Produkte zurück­grei­fen.

Ja, da bin ich sehr gespannt, wie das ablaufen wird! Zudem werde ich diesen Monat viel unter­wegs sein, was das Vorhaben nicht gerade erleich­tert, aber auch nicht unmög­lich­macht. Du kannst dich gerne meinen Plänen anschlie­ßen oder dir deine eigenen Ziele setzen! Schreibe mir doch in die Kom­men­ta­re, was Du dir speziell vor­nimmst!

 

KONSUM

Ursache für unsere Weg­werf­ge­sell­schaft ist der immer anwach­sen­de Konsum bzw. folgt der über­mä­ßi­ge Konsum aus der Weg­werf­men­ta­li­tät. Bei dem breiten Über­an­ge­bot das uns täglich an Gütern prä­sen­tiert wird, ist es kein Wunder, dass sich viele in einer Kon­sum­spi­ra­le befinden. Deshalb beginnt die Müll­ver­mei­dung bereits bei der Analyse des eigenen Kon­sum­ver­hal­tens. Hier ein paar Fragen, die wir uns öfters vor einem Kauf stellen sollten: Brauche ich diese Sache wirklich? Glaube ich nur, dass ich sie benötige? Habe ich nicht bereits genug davon? Kann ich mir die Sache viel­leicht aus­lei­hen?…
Ich freue mich so sehr auf die nächsten 4 Wochen! Mehr kommt am Montag!
Alles Liebe
Verena

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