Herbst­li­che Gau­men­freu­de: Saftiger Kür­bis­ku­chen mit Karotte & Walnuss

von | Okt 16, 2019

Mit bunten Blättern an den Bäumen, ist er nun endlich da, der goldne Herbst. Und mit ihm eine viel­sei­ti­ge Palette voller sai­so­na­ler Köst­lich­kei­ten. Dabei stehen Kürbis und Nüsse bei mir gerade ganz oben auf der Liste. Deshalb gibt es heute ein simples Rezept für einen wun­der­bar köst­li­chen veganen Kür­bis­ku­chen. Darin dürfen hei­mi­sche Walnüsse natür­lich nicht fehlen! Saftige Karotten und feine Gewürze machen den veganen Kür­bis­ku­chen zu einer wahren Gau­men­freu­de. Über­zeu­ge dich am besten selbst!

 

 

 

Veganer Kür­bis­ku­chen: Mein State­ment gegen den Weih­nachts­wahn­sinn

Dass bereits Ende August die ersten Weih­nachts­ge­bä­cke in die Super­märk­te kommen, ist ja mitt­ler­wei­le zur Nor­ma­li­tät geworden. Aller­dings nimmt es meinem Gefühl nach jedes Jahr noch abstru­se­re Ausmaße an. So kam es Anfang Sep­tem­ber dazu, dass man die unmit­tel­ba­re Wahl zwischen Was­ser­me­lo­nen, Kürbisse und Leb­ku­chen hatte.

Um diesem ganzen Irrsinn etwas ent­ge­gen­zu­wir­ken, habe ich ein kleines Nuss-Special gestar­tet. Dabei möchte ich unsere tollen hei­mi­schen Nüsse wieder mehr in den Fokus rücken. Teil davon ist auch mein leckerer veganer Kür­bis­ku­chen. 

 

 

 

 

Veganer Kür­bis­ku­chen Rezept  

 

Zutaten:

  • 220g Din­kel­voll­korn­mehl
  • 200g Hokkaido-Kürbis roh

  • 200g Karotten | am besten samen­fes­te Sorten

  • 3 EL Lein­sa­men geschro­tet + 100 ml Wasser

  • 1,5 TL Back­pul­ver

  • 1 TL Zimt

  • 1 TL Leb­ku­chen­ge­würz

  • 1 Prise Salz | Tipp: verwende Stein­salz aus Deutsch­land 

  • 80g Zucker­rü­ben­si­rup | regio­na­le Alter­na­ti­ve zu Aga­ven­dick­saft 

  • 60g Nussmus 

  • ca. 10 Walnüsse

 

Zube­rei­tung:

1) Den Hokkaido klein schnei­den und mit der Schale ca. 20 Minuten weich kochen. In der Zwi­schen­zeit die Karotten waschen und fein raspeln. Außerdem die Lein­sa­men schroten (gibt es auch geschro­tet zu kaufen) und mit 100ml Wasser ver­rüh­ren und quellen lassen.

2) Sobald der Kürbis gar ist, das Wasser abgießen und den Hokkaido pürieren. Das Kür­bispü­ree zusammen mit Mehl, Back­pul­ver, Salz, Gewürzen, Nussmus, Zucker­rü­ben­si­rup und Lein­sa­men in eine große Rühr­schüs­sel geben und zu einem gleich­mä­ßi­gen Teig ver­rüh­ren.

3) Anschlie­ßend die geras­pel­ten Karotten unter­he­ben. Wenn dir der Teig etwas zu feucht erscheint, gib gerne noch etwas Mehl hinzu. Die Karotten geben beim Backen noch etwas Feuch­tig­keit ab, sodass der Teig nicht zu flüssig sein sollte. Zum Schluss den Teig in eine gefet­te­te Kuchen­form deiner Wahl geben.

4) Den Kür­bis­ku­chen zunächst bei 175 °C Ober- und Unter­hit­ze in den Backofen geben. Wäh­rend­des­sen sie Walnüsse knacken. Nach ca. 20 Minuten den Kuchen aus dem Ofen holen und die Wal­nuss­hä­tehn leicht in den Teig drücken. Dann den Kür­bis­ku­chen für weitere 20 Minuten backen. Danach den Ofen aus­schal­ten und den Kuchen noch im Backrohr lassen, damit er mit der Rest­wär­me noch nach­zie­hen kann.

 

Obwohl Walnüsse in ganz Deutsch­land wachsen, kommen im Super­markt nahezu 100 Prozent der Walnüsse und Wal­nuss­pro­duk­te aus dem Ausland. Drei­vier­tel davon werden aus Kali­for­ni­en impor­tiert.

 

Der Kür­bis­ku­chen schmeckt mit und ohne Zucker­guss

Während der vegane Kür­bis­ku­chen im Ofen langsam aufgeht, erfüllt ein wun­der­ba­rer Duft von Zimt, Nelken und Kardamom die Küche! Mmmmh, wie sehr ich diese feinen Gewürze liebe! Nach dem Aus­küh­len kannst du den Kuchen noch mit Zucker­guss oder auch Scho­ko­la­den­gla­sur bestrei­chen. Er schmeckt aber pur wun­der­bar! Ich habe mich für eine Glasur aus Zitro­nen­saft und Rüben­zu­cker ent­schie­den. Das gibt noch eine feine Zitrus­no­te.

Jetzt schnappe ich mir aber schnell das letzte Stück des veganen Kür­bis­ku­chens und mach es mir mit einem Tee gemüt­lich! Magst du Kür­bis­ku­chen auch so gerne? 

 

 

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