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In wenigen Stunden ist wieder ein Jahr vorbei. 12 Monate voller Ereignisse, Erlebnisse, Wendungen, Freude und Schmerz. Bevor um Mitternacht das Kapitel 2018 zu Ende geht, möchte ich nochmal ein paar Gedanken Revue passieren lassen. 

2018 ging für mich wahnsinnig schnell vorbei – ja, das stellt man so gut wie jedes Jahr spätestens kurz vor Weihnachten fest, allerdings hatten es die vergangenen 365 Tage meinem Empfinden nach besonders eilig. Wenn ich zurückblicke, kann ich eigentlich gar nicht glauben, was sich alles ereignet hat. Ich bin wahnsinnig dankbar für alle Erfahrungen, die ich in diesem Jahr machen durfte. Es gab so viele tolle Augenblicke, in denen ich einfach nur pures Glück spürte. Wo es schöne Momente gibt, sind allerdings auch traurige nicht weit. 2018 ist für mich auf jeden Fall ein Jahr der Abschiede. Ob Todesfälle, Trennungen, Kündigung oder Umzüge – auch solche Momente prägten die vergangenen Monate.

Heute vor einem Jahr

..rutschte ich auf der Küchenbank meiner Eltern nervös hin und her. Am 2. Januar 2018 um 14 Uhr sollte ich erfahren, ob ich das Erste Juristische Staatsexamen bestanden habe. Obwohl ich längst wusste, dass ich in der klassischen Juristerei nicht meine Zukunft verbringen möchte, schnürte mir der gesellschaftliche Gürtel wieder einmal die Luft ab. An Weihnachten 2017 hatte ich bereits Bewerbungen geschrieben und mich für Praktika und Volos in ganz Deutschland beworben. Ich wollte schreiben – natürlich am liebsten über Nachhaltigkeit. 

Gesagt, getan – vor allem auf allmydeer.com und Instagram teilte ich meine Gedanken und Sichtweisen über ein nachhaltiges und bewusstes Leben. Nach einem Jahr kommen mir vor allem hinsichtlich der beliebten Fotoplattform Zweifel: In meiner Insta-Blase ist alles Zero-Waste, Vegan und Glutenfrei. Sobald ich aber vor meine Tür gehe, fliegen mir die Plastiktüten um die Ohren. Auf sozialen Netzwerken muss man sich inszenieren, in den Mittelpunkt treten und auch mal Komplimente fischen – und alle haben sich ja so lieb. Entschuldige den Sarkasmus in den letzten Sätzen aber manchmal komme ich mit dieser Welt einfach nicht klar. Versteh mich aber nicht falsch: Ich sehe sehr großes Potential, mittels solcher Netzwerke aufzuklären und zu bewusstem Handeln zu animieren – sonst würde ich mir die ganze Arbeit auch nicht machen.

Oh Du schönes Hamburg

Schließlich verschlug es mich im April diesen Jahres von München nach Hamburg. Die Hansestadt war ohnehin in meinem deutschen Städte-Ranking ganz weit vorne. Wohl fühlte ich mich im Norden sofort – Verbrachte Stunden auf dem Aussichts-Plaza der Elbphilharmonie, umrundete die Alster und genoss die klare Luft. Aus einem Praktikum bei einem großen Verlagshaus wurde eine Festanstellung. Allerdings merkte ich ziemlich bald, dass die Umstände für mich und vor allem für meine Psyche nicht optimal waren. 

Hilfe, ich bin nicht gesellschaftsfähig!

In meinem klassischen 40-Stunden-Job hielt ich es 3 Monate aus. Dann waren die Angst- und Panikattacken zu stark. Aber nicht nur meine Psyche, sondern auch einige andere Begebenheiten machten mir klar, dass das nicht mein Weg sein würde. Schließlich ging ich. Wieder einmal fühlte es sich an wie ein Versagen. Wieder einmal konnte ich der gesellschaftlichen Norm nicht gerecht werden. Gleichzeitig wusste ich jedoch, dass es die einzig richtige Entscheidung war. Es kostete (tut es immer noch) enorm viel Kraft, mir das einzugestehen und das alles zu verarbeiten. Ich weiß, dass ich einen Weg finden werde, der für mich – nur für mich – der richtige ist.

Allmydeer: Das kommt 2019

Nach meiner Use-Up-Don’t-Buy-Challenge im November 2017 und der Zerowaste-Challenge im Februar 2018 freue ich mich so sehr, dass gleich zu Beginn 2019 eine weitere tolle Aktion ansteht: Die 4-Wochen-Challenge gegen Lebensmittelverschwendung.

Da mir die Wertschätzung von Lebensmitteln besonders am Herzen liegt, freue ich mich so sehr, meinen Teil zu diesem Projekt beitragen zu dürfen. Initiator dieser Kampagne ist RaboDirect. Mit dem Leitgedanken „Banking for Food“ setzt sich die Direktbank als Teil der genossenschaftlichen Rabobank Gruppe weltweit für Projekte im Agri- und Foodbereich ein. RaboDirect betrachtet das Thema Lebensmittelverschwendung als ein schwerwiegendes, globales Problem, das sich nicht nur negativ auf die Wirtschaft auswirkt. Es bedroht vielmehr die weltweite Sicherstellung von Nahrungsmitteln und schränkt die Verfügbarkeit von Wasser und Land ein. Jährlich 1,3 Milliarden Tonnen an Nahrung zu verschwenden, ist einfach untragbar. Deshalb startet am 07.01.2019 die 4-Wochen-Challenge gegen Lebensmittelverschwendung. Diese verfolgt das Ziel, Lebensmittel wieder mehr wertzuschätzen und durch bewusste Entscheidungen im Alltag, unnötige Lebensmittelabfälle zu vermeiden. Dich erwarten erstaunliche Fakten, überraschende Tipps, leckere Rezepte und vieles mehr. Die Challenge wird nicht nur der Umwelt, sondern auch Deinem Geldbeutel einen Gefallen tun. Also, im Januar geht’s los und ich hoffe, Du bist dabei!

Hier verpasst Du nichts!

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Max Green: Instagram & Youtube
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“Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne”

Mit diesem schönen Zitat von Hermann Hesse sage ich jetzt SERVUS 2018 und freue mich auf 2019. Ein großes DANKE an dieser Stelle auch an Euch. Danke, dass Ihr meine Beiträge verfolgt, liket und kommentiert.

VH

 

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