Das perfekte Brot zum Grillen: Herzhaftes Monkey Bread mit würziger Senfnote

Das perfekte Brot zum Grillen: Herzhaftes Monkey Bread mit würziger Senfnote

WERBUNG

Mal ehrlich: Beim Grillen dreht sich immer alles darum, was auf dem Rost landet. Dabei steckt gerade in den Beilagen enorm viel Potential. Anstatt langweiligem Baguette kommt bei mir deshalb ein herzhaftes Monkey Bread auf den Tisch! Doch nicht nur die Form, sondern auch würziges Senfmehl verleiht dem Brot einen rustikalen Flair – perfekt für ausgiebige Grillabende! Also nichts wie ran an das Rezept für ein herzhaftes Monkey Bread!  

 

Monkey Bread: Einfach mal Abwechslung schaffen 

Jede/r liebt doch einfache Rezepte! Was ich daran besonders toll finde: Geschmacksrichtungen lassen sich je nach Saison, Lust oder Anlass ganz einfach austauschen – so wird ein Rezept garantiert nicht langweilig! Du erinnerst dich vielleicht an mein Bärlauch Monkey Bread? Die Bärlauchzeit ist um, aber Monkey Bread ist einfach das ganze Jahr über genial! Für die Grillsaison verfeinere ich das Brot dem pikanten Senfmehl von Bio Planète.

HEIMISCH & SAISONAL
Für das Senfmehl verarbeitet Bio Planète nur die feinen Saaten der aktuellen Ernte. Diese kommen ausschließlich von Landwirt Eckhard Voigt aus Sachsen. Dabei handelt es sich um die Samen des weißen Senfs der Sorte Martigena, welche auch als Gewürzsenf bekannt sind. 

 

Rezept für mein herzhaftes Monkey Bread mit Senfmehl 

Zutaten: (1 Brot)

  • 450g Mehl (z.B. Dinkelmehl)
  • 30g Senfmehl von Bio Planète
  • 1 TL Salz 
  • 1/2 Würfel frische Hefe bzw. 1 Päckchen Trockenhefe
  • ca. 250 ml lauwarmes Wasser

Zubereitung:

1. Die Hefe in einer kleinen Schüssel mit etwas lauwarmem Wasser auflösen.

2. Das Mehl, das Salz, die Hefe und das Wasser in eine große Schüssel geben und gut durchkneten. Die benötigte Wassermenge variiert je nach Mehlsorte. Ist der Teig zu mehlig, einfach noch mehr Wasser nachgeben.

3. Den Teig mit einem Küchentuch abdecken und mindestens 1 Stunde an einem warmen Ort ruhen lassen.

Monkey Bread formen

4. Anschließend teilst du den Teig in zwei gleich große Hälften. Zu einer Teighälfte gibst du 30g Senfmehl und knetest ihn nochmal gut durch, sodass sich die gelbe Farbe gleichmäßig verteilt. (ggf. etwas Wasser nachgeben).

5. Nun nimmst du die andere Teighälfte und knetest diese ebenfalls nochmal gut durch. Dann kannst du aus beiden Teighälften gleich große Kugeln formen. 
TIPP: Rolle die fertigen Kugeln aus dem Senfteig nochmal in etwas Senfmehl. Das gibt es eine tolle Optik beim Backen!

6. Danach eine beliebe Backform oder ein Backblech einfetten und die Kugeln schachbrettartig zu einem Monkey Bread anordnen. Dabei sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt 😉 

7. Das Monkey Bread bei 160 Grad ca. 45 Minuten Backen. FERTIG!

 

Ein herzhaftes Monkey Bread ist immer der Hingucker 

Das herzhafte Monkey Bread schmeckt pur oder lässt sich auch super in Saucen und Aufstriche dippen! Die fein scharfe Note des Senfmehls verleiht dem Brot einen pikanten Geschmack. Und alle, die es milder mögen, greifen einfach zu den Monkey-Kugeln ohne Senfmehl

Lust auf noch mehr Senf-Kreationen?

Apropos dippen: Bei Bio Planète gibt es noch mehr Rezeptideen rund um das feine Senfmehl aus Deutschland. Auch zum Grillen passt eine Barbecue-Sauce oder ein mildes Senfdressing. Außerdem findest du eine Anleitung, wie du ganz einfach Senf selber machen kannst. 

 

Über Allmydeer

Hallo, ich bin Verena!
Hier zeige ich Dir, wie wertvoll ein achtsamer Umgang mit sich selbst und der Umwelt ist – nachhaltig, reflektiert & fair!

Folge mir!

Jetzt aber schnell! Leckere Bärlauch Rezepte zum Saisonendspurt

Jetzt aber schnell! Leckere Bärlauch Rezepte zum Saisonendspurt

Seit Anfang März duftet es in vielen Laubwäldern verräterisch nach Knoblauch – äh Bärlauch! Der so genannte Wildknoblauch kündigt sich mit seinem unverkennbar intensivem Geruch bereits von Weitem an. Das macht Lust auf Bärlauch Rezepte! Langsam beginnt der Bärlauch weiß zu blühen und die Saison neigt sich dem Ende. Höchste Zeit, den letzten frischem Bärlauch des Jahres zu verwerten!

Bärlauch Rezepte: Meine Favoriten

Dieses Jahr hat mich das Bärlauch-Fieber ganz besonders gepackt: ob einfach auf’s Brot gelegt, im Teig verarbeitet oder zu einem cremigen Aufstrich gemixt – Bärlauch schmeckt einfach immer. Abseits vom Pesto-Klassiker gibt es noch so viele Bärlauch Rezepte zu entdecken – also los geht’s!

Brot mal ganz anders: Bärlauch-Monkey-Bread

Zutaten:

  • 500g Mehl (z.B. Dinkelmehl)
  • 1/2 frischer Hefewürfel bzw. 1 Päckchen Trockenhefe
  • 1 TL Salz
  • 1 Hand voll frischer Bärlauch & 4 EL hochwertiges Öl bzw. 4 EL Bärlauchpesto
  • 1 EL Flohsamenschalen
  • 500 ml lauwarmes Wasser

Zubereitung:

  1. Flohsamenschalen und Hefe in das Wasser einrühren und 15 Minuten quellen lassen
  2. Mehl und Salz hinzugeben und ca. 5 Minuten zu einem glatten Teig kneten (ggf. noch mehr Mehl hinzugeben)
  3. Teig 1 – 2 Stunden (je länger, desto besser) gehen lassen
  4. Währenddessen den frischen Bärlauch waschen und zusammen mit dem Öl pürieren
  5. Den Teig teilen und zu einer Hälfte 4 EL Bärlauchpesto geben und erneut kneten, bis das Pesto gleichmäßig verteilt ist
  6. Beide Teighälften zu kleinen Kugeln formen in einer geölten Küchenform schachbrettartig anordnen
  7. Im Ofen bei 160 Grad Umluft 1 Stunde backen FERTIG!

MONKEY BREAD (“Affenbrot”) ist eigentlich ein süßer, klebriger Kuchen aus kleinen Teigkugeln. Es wird in den USA gerne zum Frühstück oder zwischendurch genascht. 

Bärlauch: Alles, was du wissen musst 

Das Wildkraut wächst zwischen März und Mai vor allem in der Nähe von Gewässern und Laubwäldern. Bärlauch ähnelt im Geruch sowie Geschmack sehr Knoblauch – weshalb er auch Wildknoblauch oder Waldknoblauch genannt wird. In der Küche sind der Fantasie bei der Verwertung  keine Grenzen gesetzt. Das beliebte Küchenkraut wird  aber auch als Heilpflanze geschätzt. Es soll unter anderem den Magen-Darm-Trakt beruhigen und Bauchkrämpfe lindern.

Bärlauch sammeln

Wenn du dich jetzt noch auf die Suche nach dem letzten frischen Bärlauch machen willst, solltest du dich vorab über die Verwechslungsgefahr mit (giftigen) Maiglöckchen oder der Herbstzeitlosen informieren. Bärlauch ist zwar unverkennbar am Geruch – ist dieser allerdings einmal an den Fingern, riecht so ziemlich jedes Kraut danach! Sehr empfehlenswert ist der Bärlauch-Guide von meiner Blogger-Kollegin Justine.

Bärlauchaufstrich mit Linsen und Walnüssen

 

Zutaten: (3 Gläser)

  • 500g gekochte Linsen bzw. Hülsenfrüchte jeder Art
  • 2 Hände voll frischer Bärlauch bzw. 2 EL Bärlauchpesto
  • Salz/Pfeffer
  • 2 EL hochwertiges Öl
  • 1 TL Gewürzpaste oder Gemüsebrühe
  • 1 Hand voll Walnüsse

Zubereitung:

1. Die Walnüsse rösten und abkühlen lassen
2. In der Zwischenzeit den frischen Bärlauch waschen, abtropfen lassen und zusammen mit dem Öl pürieren.
3. Dann die restlichen Zutaten hinzugeben und zu einem gleichmäßigen Ausstrich pürieren.
4. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und auf’s (Monkey) Brot schmieren!

Bärlauch Rezepte fürs ganze Jahr

Zum Glück müssen wir aber auch im restlichen Jahr nicht auf den aromatischen Bärlauch verzichten. Bärlauch Pesti gibt es das ganz Jahr über. Wenn meine Vorräte aufgebraucht sind, greife ich gerne auf die hochwertigen Bio Pesti von Georg Thalhammer zurück. Diese stammen aus zertifiziert ökologischer Wildsammlung und werden besonders schonend verarbeitet.

Vielleicht konnte ich nochmal die Bärlauch-Lust in dir wecken und du probiert das ein oder andere Bärlauch Rezept noch aus!

 

Über Allmydeer

Hallo, ich bin Verena!
Hier zeige ich Dir, wie wertvoll ein achtsamer Umgang mit sich selbst und der Umwelt ist – nachhaltig, reflektiert & fair!

Folge mir!

Gemüsereste verwerten: Zero Waste Gewürzpaste – DIY

Gemüsereste verwerten: Zero Waste Gewürzpaste – DIY

Kann das weg oder ist das noch essbar? Die Antwort lautet ESSBAR! Schalen, Strunk und Abschnitte von Gemüse landen diesmal nicht im Müll. Mit dem folgenden Rezept kannst du Gemüsereste verwerten und weitere Speisen damit würzen – perfekt, wenn kein Kompost oder Biotonne zur Verfügung steht!

Es ist immer wieder erstaunlich, wie viele “Lebensmittel-Abfälle” tatsächlich noch genießbar sind. Kochen wir mit frischem Gemüse, fallen schnell diverse Blätter, Schalen und Abschnitte an. Diese landen nicht auf dem Teller, sondern eher im Müll. Viele erahnen gar nicht, welch köstliche Zero-Waste-Rezepte sie daraus kreieren lassen.

 

Keine Biotonne? Einfach Gemüsereste verwerten  

Leider steht in immer weniger Wohnungsanlage eine Biotonne zur Verfügung. Wer keinen Garten oder Platz für eine Wurmkiste hat, muss die Bioabfälle über den Restmüll entsorgen. Um das zu vermeiden, können die Gemüsereste einfach gesammelt und beispielsweise zu einer vielseitigen Gewürzpaste verarbeitet werden.

 

Verwertet werden können:

  • Schalen (Karotte, Sellerie, Kohlrabi, Pastinake, Zwiebel,…)
  • Blätter (Karottengrün, Blumkohlblätter, Kohlrabi, Radieschen, …)
  • Strunke (Brokkoli, Blumenkohl,…)
  • Abschnitte

Photo by Burana Reyhepi on Unsplash

Zutaten Gewürzpaste:

500g Gemüsereste
80g Salz
1 EL Olivenöl
frische oder getrocknete Kräuter

Zubereitung:

Die Gemüsereste ein bis zwei Wochen in einer sauberen Box sammeln und im Kühlschrank lagern. Vor der Verarbeitung alles gründlich waschen und prüfen, dass das Gemüse schimmelfrei ist.  Sollten Schimmelspuren erkennbar sein, bitte alles entsorgen und nicht mehr weiterverarbeiten.

Sind die gesammelten Reste in Ordnung, kann alles in einen Mixtopf gegeben und zerkleinert werden. Das Zerkleinern so lange wiederholen, bis eine Art Mus entsteht. Dann das Salz, Olivenöl und eventuell Kräuter hinzugeben. Alles nochmal gut durchmixen.

Die Paste in einen Topf geben, aufkochen lassen und unter ständigem Rühren etwas 20 Minuten köcheln lassen. Danach in saubere Gläser füllen und im Kühlschrank lagern.

 

Photo by Mink Mingle on Unsplash


Verwendung Gewürzpaste

Mit der fertigen Mischung kannst du jegliche herzhafte Gerichte verfeinern. Sie kann in Rezepten einfach anstatt fertiger Gemüsebrühe verwendet werden. Die Gemüse-Würzpaste eignet sich unter anderem hervorragend zum Marinieren von Tofu oder Tempeh.

 

Lust auf mehr Reste-Küche?

Zero-Waste-Küche: 3 pfiffige Rezepte, die du so noch nicht gesehen hast

Trester weiterverarbeiten: Rezept für vegetarische Bratlinge

 

Trester weiterverarbeiten: Rezept für vegetarische Bratlinge

Trester weiterverarbeiten: Rezept für vegetarische Bratlinge

Bewusst kochen kann so einfach sein! Das Beste dabei: Mit frischen Zutaten und einer Portion Kreativität werden auch aus Resten vielfältige Leckereien. Mit diesem einfachen Rezept gelingen pflanzliche Bratlinge mit und ohne Sojamilch-Trester

Kochen und Lebensmittel selber herstellen verbinden wir oft mit viel Aufwand und wenig Ertrag. Dabei ist genau das Gegenteil der Fall. Sojamilch selber machen ist dafür das beste Beispiel. Selbst ohne Hochleistungs-Küchengeräte kann jede*r den Pflanzendrink ganz leicht selber herstellen und Tetra Paks vermeiden. Nach dem Abfiltern der Sojamilch bleibt der sogenannte Okara – der Trester der Sojabohnen – übrig. Um Abfall handelt es sich dabei keineswegs, sondern um eine fantastische Grundlage für leckere Rezepte.

Kurz erklärt: Als Trester werden die festen Rückstände bezeichnet, die beispielsweise noch dem Pressen von Apfelsaft übrig bleiben. Trester fällt unter anderem bei der Herstellung von Speiseöl und eben auch von pflanzlicher Milch an. Bei der Sojamilchproduktion wird dieser Okara genannt.


Trester verarbeiten: Rezept für vegetarische Bratlinge
 

Egal ob süß oder salzig – aus Okara lässt sich für jeden Hunger etwas zaubern. Ein aktueller Favorit: schmackhafte Bratlinge mit Karotte und Weißkohl. Sie gewinnen vielleicht keinen Schönheitswettbewerb, aber geschmacklich stehen sie auf dem Treppchen ganz oben, und stillen den herzhaften Hunger.

 

Zutaten für 6 Patties:

200g Okara / alternativ weiße Bohnen
1 TL Backpulver
1 EL geschrotete Leinsamen 
100g Dinkelvollkornmehl 
1 Karotte
1 Hand voll Weißkohl
1/2 TL Kreuzkümmel
1 TL Gemüsebrühe
2 TL Paprika edelsüß
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Den Okara gut auspressen und in eine große Schüssel geben. Alternativ die Bohnen mit etas Wasser pürieren. Dazu die geschroteten Leinsamen, Mehl und Backpulver geben und gut verrühren. Während die Leinsamen quellen, Karotte und Kohl waschen und in möglichst kleine Stücke schneiden. Das Gemüse zusammen mit den Gewürzen in die Schüssel geben und gleichmäßig vermengen.

 Je nachdem wie feucht bzw. trocken die Masse ist, noch etwas Mehl oder Wasser hinzugeben. Dann aus 6 Bratlinge formen. Die Patties können mit etwas Öl in der Pfanne kross gebraten oder im Ofen bei 170 Grad ca. 30 Minuten gebacken werden.


Trester-Bratlinge 
vielfältig kombinieren
 

 Die fertigen Bratlinge schmecken super als Burger-Patties zwischen zwei Brötchenhälften oder auch einfach pur als herzhafter Snack zwischendurch. Es ist noch etwas Reis vom Vortag übrig? Dann lege noch zwei Bratlinge und etwas frisches Gemüse dazu und Du hast ein super Mittagessen. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt!

 

 

Du bist auf den Geschmack der Zero-Waste Küche gekommen? Dann findest Du hier 3 pfiffige Rezepte, die Du so noch nicht gesehen hast!

(VH)

 

Zero-Waste-Küche: 3 pfiffige Rezepte, die Du so noch nicht gesehen hast

Zero-Waste-Küche: 3 pfiffige Rezepte, die Du so noch nicht gesehen hast

ANZEIGE

Ob Blumenkohl, Kohlrabi oder Karotten – die Gemüseblätter nerven und überfüllen doch nur unnötig den Biomüll!? Nein, ganz und gar nicht – sie sind nämlich genauso essbar wie das eigentliche Gemüse. Mit diesen leckeren Rezepten bleibt Dein Mülleimer leer – garantiert!

In der zweiten Woche der 4-Wochen-Challenge gegen Lebensmittelverschwendung, die ich zusammen mit RaboDirect Deutschland und Max Green veranstalte, geht’s ab in die Zero-Waste-Küche. Ich zeige Dir, dass das, was oft selbstverständlich im Müll landet, eigentlich genießbar ist. Vieles tun wir, weil man es halt so macht. Allerdings sollten wir öfter unseren Gewohnheitstrott hinterfragen und mehr nach links und rechts schauen. Deshalb zeig ich dir, was Du aus Blumenkohlblättern, Möhrengrün und Kohlrabiblättern geniales zaubern kannst.

 

 

Cremiges Süppchen aus Blumenkohlblättern

Zutaten: (3-4 Portionen)

  • Blätter von einem Blumenkohl
  • 500ml Gemüsebrühe
  • Salz/Pfeffer
  • 1 Zwiebel, 1 Knoblauchzehe
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 50g Joghurt oder Sahne
  • Olivenöl

Zubereitung:

Die Blätter vom Kohlkopf entfernen, in Stücke schneiden und gründlich abwaschen. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. In einem großen Topf 2 EL Öl erhitzen und Zwiebel sowie Knoblauch darin anbraten. Wenn die Zwiebeln glasig sind, die gestückelten Blumenkohlblätter hinzugeben und mit der Gemüsebrühe aufgießen. Alles bei mittlerer Hitze ca. 30 min köcheln lassen, bis auch die dicken Striemen der Blätter gar sind. Die Sahne hinzugeben und alles nach und nach pürieren, bis eine cremige Suppe entsteht. Zum Schluss würzen und anrichten.

 

Möhrengrün-Pesto

Zutaten: für ein Glas (ca. 300 ml)

  • 100g Möhrengrün, gewaschen
  • 80g Cashewmus
  • 150 ml Kürbiskernöl oder Olivenöl
  • 2 EL Hefeflocken
  • Salz/Pfeffer

Zubereitung:

Das Möhrengrün hacken und mit den anderen Zutaten in eine Schüssel geben. Alles pürieren, bis ein homogenes, cremiges Pesto entsteht. In ein sauberes Behältnis füllen und im Kühlschrank lagern.

 

TIPP:

Schmeckt fantastisch zu Nudeln & macht sich auch auf Brot hervorragend 

Kohlrabi-Rouladen mit Blättersalat 

Zutaten: (für 6 Rouladen)

  • 1 Kohlrabi inklusive den Blättern
  • 200g Räuchertofu
  • 100g Hüttenkäse (alternativ veganer Frischkäse)
  • 3 TL scharfer Senf
  • 2 Tomaten
  • 2 EL Nussmus
  • 2 EL Essig
  • Öl
  • Salz/Pfeffer/Gewürze

Zubereitung:

Zunächst die 6 größten Blätter von den Stängeln entfernen, waschen und abtropfen lassen. Den Tofu in lange Streifen schneiden und (optional) in etwas heißem Öl kross anbraten. Die Tomaten klein würfeln. Dann die Blätter mit scharfem Senf bestreichen und mit Tofu, Hüttenkäse und Tomate füllen sowie nach Belieben würzen. Anschließend zu kleinen Rouladen einrollen und bei 160 °C ca. 10-15 min in den Backofen geben. Währenddessen die restlichen Blätter waschen und kleinschneiden sowie die Kohlrabiknolle schälen und klein schneiden. Für das Dressing das Nussmus, 1 TL Senf, Essig, Salz, Pfeffer und ein Schuss Öl vermengen. Den Kohlrabi zusammen mit Blättern und der restlichen Tomate zu einem kleinen Salat vermengen und mit den Rouladen anrichten. Zum Schluss das Dressing dazugeben und genießen!

 

 

 

 

 

Jetzt bist Du dran!

Damit kommen wir zu Deiner zweiten Challenge-Aufgabe: Verwerte ein Lebensmittel(teil), das bei dir so bis jetzt noch nicht auf den Teller kam. Kleiner Tipp: Ebenfalls essbar ist der Stiel von Brokkoli, die Schale von Kiwis und Radieschen-Blätter. Teile doch gerne deine Kreation auf Instagram mit dem Hashtag #EssenMitMehrwert! Oder schau mal auf dem Instagram von RaboDirect Deutschland oder Max Green vorbei.

Nächste Woche nehmen wir uns noch einmal unsere Vorratsschränke vor. Außerdem habe ich tolle Tipps auf Lager, wie wir leichter unsere Vorräte aufbrauchen, anstatt ständig neue Dinge zu kaufen – da freut sich auch der Geldbeutel.

(VH)

 

*Transparenz: In Kooperation mit RaboDirect

 

EiEiEi, nimm’s mal pflanzlich!

EiEiEi, nimm’s mal pflanzlich!

Gekocht, pochiert, gebraten, gespiegelt oder gerührt – wie wir das Ei auch drehen und wenden, auf dem Teller macht es stets eine gute Figur. Eier schmecken beim exklusiven Sonntagsbrunch, als auch am Freitagabend, wenn der Kühlschrank sonst nichts mehr hergibt. Ob Du es glaubst oder nicht: Ein leckeres “Rührei” geht auch rein pflanzlich 

 

Die vielfältige und gleichzeitig schnelle, einfache Zubereitung machen Eier zu einem beliebten Lebensmittel. 4,4 Eier essen wir im Schnitt pro Woche – das macht im Jahr 230 Eier pro Kopf. Etwas zu viel des Guten, finde ich. Neben den Eiern, die wir Zuhause in die Pfanne schlagen, nehmen wir sie großteils unbewusst durch verarbeitete Produkte zu uns. Hier dienen sie beispielsweise als Bindemittel in Teigwaren oder  als “Kleber” bei panierten Produkten. Ein Grund mehr, die Augen nach Alternativen offen zu halten. So gelingt das perfekte Rührei auch anders:

 

Zutaten für 1 Portion:

100g Tofu Natur*
20g Pflanzliche Frischecreme 
1 TL Sojasoße
0,5 TL Kurkuma
0,5 TL Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer

*Tofu ist nicht gleich Tofu – ich bevorzuge diesen hier und den da

Zubereitung:

 

Zuerst gebe ich den Tofu in eine kleine Schale, zerdrücke ihn mit einer Gabel und gebe Sojasoße, Gemüsebrühe sowie Salz, Pfeffer hinzu. Das vermenge ich gleichmäßig und lass es paar Minuten ziehen. Währenddessen schneide ich mein Gemüse klein und dünste es mit etwas hochwertigem Öl in einer kleinen Pfanne an. Dann gebe ich die Tofumenge hinzu und lasse alles 2 Minuten bei mittlerer Hitze anbraten. Jetzt kommt die Frischecreme und der Kurkuma hinzu. Alles gut vermengen. Den Herd ausmachen und mit der Restwärme noch ein paar Minuten brutzeln lassen. Abschmecken und mit einer Scheibe frischem Brot servieren.

 

Tipp: In der veganen Küche ist das Kala Namak Salz sehr beliebt. Dies verleiht pflanzlichen “Eierspeisen” einen typisch schwefeligen Geschmack.

Wer bereits viel in der vegetarisch-veganen Küche unterwegs ist, wird diese Kreation bereits kennen. Dem ein oder anderen werden die Zutaten wohl eher exotisch vorkommen. Das ist vollkommen in Ordnung. Anstatt uns aber gegen Unbekanntes zu wehren, sollten wir uns stets auf neue Dinge einlassen und im wahrsten Sinne des Wortes über unseren Tellerrand hinausschauen.

 

Resteverwertung mit Rührei

Dazu gehört auch, etwas kreativ zu werden und mit verschiedenen Resten eine tolle Mahlzeit zuzubereiten. Bei mir lagen noch 2 schrumpelige Champignons sowie eine Hand voll Kidneybohnen im Kühlschrank. Die wanderten einfach mit in die Pfanne. Wirklich falsch machen kann man dabei nichts – jede Kompostion ist besser, als übriggebliebene Zutaten wegzuwerfen.

 

Wenn dann Bio-Eier

Auch bei mir kommt ab und an ein Ei auf den Speiseplan. Dann ist es aber auf jeden Fall Bio und am besten von einem regionalen Bauernhof. Hier erkläre ich dir, warum wir unbedingt Bio-Qualität wählen sollten. Ökologische Eier erkennst Du an der “0” zu Beginn des Codes, der auf der Schale abgedruckt ist.

 

Jetzt wünsche ich Dir ganz viel Appetit beim Ausprobieren! Hast Du bereits Eierspeisen als pflanzliche Alternative ausprobiert? Ich bin gespannt auf Deine Erfahrungen.

 

Alles Liebe Verena

 

 

 

Mehr über Rezepte und Ernährung: