Gemüsereste verwerten: Zero Waste Gewürzpaste – DIY

Gemüsereste verwerten: Zero Waste Gewürzpaste – DIY

Kann das weg oder ist das noch essbar? Die Antwort lautet ESSBAR! Schalen, Strunk und Abschnitte von Gemüse landen diesmal nicht im Müll. Mit dem folgenden Rezept kannst du Gemüsereste verwerten und weitere Speisen damit würzen – perfekt, wenn kein Kompost oder Biotonne zur Verfügung steht!

Es ist immer wieder erstaunlich, wie viele “Lebensmittel-Abfälle” tatsächlich noch genießbar sind. Kochen wir mit frischem Gemüse, fallen schnell diverse Blätter, Schalen und Abschnitte an. Diese landen nicht auf dem Teller, sondern eher im Müll. Viele erahnen gar nicht, welch köstliche Zero-Waste-Rezepte sie daraus kreieren lassen.

 

Keine Biotonne? Einfach Gemüsereste verwerten  

Leider steht in immer weniger Wohnungsanlage eine Biotonne zur Verfügung. Wer keinen Garten oder Platz für eine Wurmkiste hat, muss die Bioabfälle über den Restmüll entsorgen. Um das zu vermeiden, können die Gemüsereste einfach gesammelt und beispielsweise zu einer vielseitigen Gewürzpaste verarbeitet werden.

 

Verwertet werden können:

  • Schalen (Karotte, Sellerie, Kohlrabi, Pastinake, Zwiebel,…)
  • Blätter (Karottengrün, Blumkohlblätter, Kohlrabi, Radieschen, …)
  • Strunke (Brokkoli, Blumenkohl,…)
  • Abschnitte

Photo by Burana Reyhepi on Unsplash

Zutaten Gewürzpaste:

500g Gemüsereste
80g Salz
1 EL Olivenöl
frische oder getrocknete Kräuter

Zubereitung:

Die Gemüsereste ein bis zwei Wochen in einer sauberen Box sammeln und im Kühlschrank lagern. Vor der Verarbeitung alles gründlich waschen und prüfen, dass das Gemüse schimmelfrei ist.  Sollten Schimmelspuren erkennbar sein, bitte alles entsorgen und nicht mehr weiterverarbeiten.

Sind die gesammelten Reste in Ordnung, kann alles in einen Mixtopf gegeben und zerkleinert werden. Das Zerkleinern so lange wiederholen, bis eine Art Mus entsteht. Dann das Salz, Olivenöl und eventuell Kräuter hinzugeben. Alles nochmal gut durchmixen.

Die Paste in einen Topf geben, aufkochen lassen und unter ständigem Rühren etwas 20 Minuten köcheln lassen. Danach in saubere Gläser füllen und im Kühlschrank lagern.

 

Photo by Mink Mingle on Unsplash


Verwendung Gewürzpaste

Mit der fertigen Mischung kannst du jegliche herzhafte Gerichte verfeinern. Sie kann in Rezepten einfach anstatt fertiger Gemüsebrühe verwendet werden. Die Gemüse-Würzpaste eignet sich unter anderem hervorragend zum Marinieren von Tofu oder Tempeh.

 

Lust auf mehr Reste-Küche?

Zero-Waste-Küche: 3 pfiffige Rezepte, die du so noch nicht gesehen hast

Trester weiterverarbeiten: Rezept für vegetarische Bratlinge

 

Trester weiterverarbeiten: Rezept für vegetarische Bratlinge

Trester weiterverarbeiten: Rezept für vegetarische Bratlinge

Bewusst kochen kann so einfach sein! Das Beste dabei: Mit frischen Zutaten und einer Portion Kreativität werden auch aus Resten vielfältige Leckereien. Mit diesem einfachen Rezept gelingen pflanzliche Bratlinge mit und ohne Sojamilch-Trester

Kochen und Lebensmittel selber herstellen verbinden wir oft mit viel Aufwand und wenig Ertrag. Dabei ist genau das Gegenteil der Fall. Sojamilch selber machen ist dafür das beste Beispiel. Selbst ohne Hochleistungs-Küchengeräte kann jede*r den Pflanzendrink ganz leicht selber herstellen und Tetra Paks vermeiden. Nach dem Abfiltern der Sojamilch bleibt der sogenannte Okara – der Trester der Sojabohnen – übrig. Um Abfall handelt es sich dabei keineswegs, sondern um eine fantastische Grundlage für leckere Rezepte.

Kurz erklärt: Als Trester werden die festen Rückstände bezeichnet, die beispielsweise noch dem Pressen von Apfelsaft übrig bleiben. Trester fällt unter anderem bei der Herstellung von Speiseöl und eben auch von pflanzlicher Milch an. Bei der Sojamilchproduktion wird dieser Okara genannt.


Trester verarbeiten: Rezept für vegetarische Bratlinge
 

Egal ob süß oder salzig – aus Okara lässt sich für jeden Hunger etwas zaubern. Ein aktueller Favorit: schmackhafte Bratlinge mit Karotte und Weißkohl. Sie gewinnen vielleicht keinen Schönheitswettbewerb, aber geschmacklich stehen sie auf dem Treppchen ganz oben, und stillen den herzhaften Hunger.

 

Zutaten für 6 Patties:

200g Okara / alternativ weiße Bohnen
1 TL Backpulver
1 EL geschrotete Leinsamen 
100g Dinkelvollkornmehl 
1 Karotte
1 Hand voll Weißkohl
1/2 TL Kreuzkümmel
1 TL Gemüsebrühe
2 TL Paprika edelsüß
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Den Okara gut auspressen und in eine große Schüssel geben. Alternativ die Bohnen mit etas Wasser pürieren. Dazu die geschroteten Leinsamen, Mehl und Backpulver geben und gut verrühren. Während die Leinsamen quellen, Karotte und Kohl waschen und in möglichst kleine Stücke schneiden. Das Gemüse zusammen mit den Gewürzen in die Schüssel geben und gleichmäßig vermengen.

 Je nachdem wie feucht bzw. trocken die Masse ist, noch etwas Mehl oder Wasser hinzugeben. Dann aus 6 Bratlinge formen. Die Patties können mit etwas Öl in der Pfanne kross gebraten oder im Ofen bei 170 Grad ca. 30 Minuten gebacken werden.


Trester-Bratlinge 
vielfältig kombinieren
 

 Die fertigen Bratlinge schmecken super als Burger-Patties zwischen zwei Brötchenhälften oder auch einfach pur als herzhafter Snack zwischendurch. Es ist noch etwas Reis vom Vortag übrig? Dann lege noch zwei Bratlinge und etwas frisches Gemüse dazu und Du hast ein super Mittagessen. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt!

 

 

Du bist auf den Geschmack der Zero-Waste Küche gekommen? Dann findest Du hier 3 pfiffige Rezepte, die Du so noch nicht gesehen hast!

(VH)

 

Zero-Waste-Küche: 3 pfiffige Rezepte, die Du so noch nicht gesehen hast

Zero-Waste-Küche: 3 pfiffige Rezepte, die Du so noch nicht gesehen hast

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Ob Blumenkohl, Kohlrabi oder Karotten – die Gemüseblätter nerven und überfüllen doch nur unnötig den Biomüll!? Nein, ganz und gar nicht – sie sind nämlich genauso essbar wie das eigentliche Gemüse. Mit diesen leckeren Rezepten bleibt Dein Mülleimer leer – garantiert!

In der zweiten Woche der 4-Wochen-Challenge gegen Lebensmittelverschwendung, die ich zusammen mit RaboDirect Deutschland und Max Green veranstalte, geht’s ab in die Zero-Waste-Küche. Ich zeige Dir, dass das, was oft selbstverständlich im Müll landet, eigentlich genießbar ist. Vieles tun wir, weil man es halt so macht. Allerdings sollten wir öfter unseren Gewohnheitstrott hinterfragen und mehr nach links und rechts schauen. Deshalb zeig ich dir, was Du aus Blumenkohlblättern, Möhrengrün und Kohlrabiblättern geniales zaubern kannst.

 

 

Cremiges Süppchen aus Blumenkohlblättern

Zutaten: (3-4 Portionen)

  • Blätter von einem Blumenkohl
  • 500ml Gemüsebrühe
  • Salz/Pfeffer
  • 1 Zwiebel, 1 Knoblauchzehe
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 50g Joghurt oder Sahne
  • Olivenöl

Zubereitung:

Die Blätter vom Kohlkopf entfernen, in Stücke schneiden und gründlich abwaschen. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. In einem großen Topf 2 EL Öl erhitzen und Zwiebel sowie Knoblauch darin anbraten. Wenn die Zwiebeln glasig sind, die gestückelten Blumenkohlblätter hinzugeben und mit der Gemüsebrühe aufgießen. Alles bei mittlerer Hitze ca. 30 min köcheln lassen, bis auch die dicken Striemen der Blätter gar sind. Die Sahne hinzugeben und alles nach und nach pürieren, bis eine cremige Suppe entsteht. Zum Schluss würzen und anrichten.

 

Möhrengrün-Pesto

Zutaten: für ein Glas (ca. 300 ml)

  • 100g Möhrengrün, gewaschen
  • 80g Cashewmus
  • 150 ml Kürbiskernöl oder Olivenöl
  • 2 EL Hefeflocken
  • Salz/Pfeffer

Zubereitung:

Das Möhrengrün hacken und mit den anderen Zutaten in eine Schüssel geben. Alles pürieren, bis ein homogenes, cremiges Pesto entsteht. In ein sauberes Behältnis füllen und im Kühlschrank lagern.

 

TIPP:

Schmeckt fantastisch zu Nudeln & macht sich auch auf Brot hervorragend 

Kohlrabi-Rouladen mit Blättersalat 

Zutaten: (für 6 Rouladen)

  • 1 Kohlrabi inklusive den Blättern
  • 200g Räuchertofu
  • 100g Hüttenkäse (alternativ veganer Frischkäse)
  • 3 TL scharfer Senf
  • 2 Tomaten
  • 2 EL Nussmus
  • 2 EL Essig
  • Öl
  • Salz/Pfeffer/Gewürze

Zubereitung:

Zunächst die 6 größten Blätter von den Stängeln entfernen, waschen und abtropfen lassen. Den Tofu in lange Streifen schneiden und (optional) in etwas heißem Öl kross anbraten. Die Tomaten klein würfeln. Dann die Blätter mit scharfem Senf bestreichen und mit Tofu, Hüttenkäse und Tomate füllen sowie nach Belieben würzen. Anschließend zu kleinen Rouladen einrollen und bei 160 °C ca. 10-15 min in den Backofen geben. Währenddessen die restlichen Blätter waschen und kleinschneiden sowie die Kohlrabiknolle schälen und klein schneiden. Für das Dressing das Nussmus, 1 TL Senf, Essig, Salz, Pfeffer und ein Schuss Öl vermengen. Den Kohlrabi zusammen mit Blättern und der restlichen Tomate zu einem kleinen Salat vermengen und mit den Rouladen anrichten. Zum Schluss das Dressing dazugeben und genießen!

 

 

 

 

 

Jetzt bist Du dran!

Damit kommen wir zu Deiner zweiten Challenge-Aufgabe: Verwerte ein Lebensmittel(teil), das bei dir so bis jetzt noch nicht auf den Teller kam. Kleiner Tipp: Ebenfalls essbar ist der Stiel von Brokkoli, die Schale von Kiwis und Radieschen-Blätter. Teile doch gerne deine Kreation auf Instagram mit dem Hashtag #EssenMitMehrwert! Oder schau mal auf dem Instagram von RaboDirect Deutschland oder Max Green vorbei.

Nächste Woche nehmen wir uns noch einmal unsere Vorratsschränke vor. Außerdem habe ich tolle Tipps auf Lager, wie wir leichter unsere Vorräte aufbrauchen, anstatt ständig neue Dinge zu kaufen – da freut sich auch der Geldbeutel.

(VH)

 

*Transparenz: In Kooperation mit RaboDirect

 

EiEiEi, nimm’s mal pflanzlich!

EiEiEi, nimm’s mal pflanzlich!

Gekocht, pochiert, gebraten, gespiegelt oder gerührt – wie wir das Ei auch drehen und wenden, auf dem Teller macht es stets eine gute Figur. Eier schmecken beim exklusiven Sonntagsbrunch, als auch am Freitagabend, wenn der Kühlschrank sonst nichts mehr hergibt. Ob Du es glaubst oder nicht: Ein leckeres “Rührei” geht auch rein pflanzlich 

 

Die vielfältige und gleichzeitig schnelle, einfache Zubereitung machen Eier zu einem beliebten Lebensmittel. 4,4 Eier essen wir im Schnitt pro Woche – das macht im Jahr 230 Eier pro Kopf. Etwas zu viel des Guten, finde ich. Neben den Eiern, die wir Zuhause in die Pfanne schlagen, nehmen wir sie großteils unbewusst durch verarbeitete Produkte zu uns. Hier dienen sie beispielsweise als Bindemittel in Teigwaren oder  als “Kleber” bei panierten Produkten. Ein Grund mehr, die Augen nach Alternativen offen zu halten. So gelingt das perfekte Rührei auch anders:

 

Zutaten für 1 Portion:

100g Tofu Natur*
20g Pflanzliche Frischecreme 
1 TL Sojasoße
0,5 TL Kurkuma
0,5 TL Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer

*Tofu ist nicht gleich Tofu – ich bevorzuge diesen hier und den da

Zubereitung:

 

Zuerst gebe ich den Tofu in eine kleine Schale, zerdrücke ihn mit einer Gabel und gebe Sojasoße, Gemüsebrühe sowie Salz, Pfeffer hinzu. Das vermenge ich gleichmäßig und lass es paar Minuten ziehen. Währenddessen schneide ich mein Gemüse klein und dünste es mit etwas hochwertigem Öl in einer kleinen Pfanne an. Dann gebe ich die Tofumenge hinzu und lasse alles 2 Minuten bei mittlerer Hitze anbraten. Jetzt kommt die Frischecreme und der Kurkuma hinzu. Alles gut vermengen. Den Herd ausmachen und mit der Restwärme noch ein paar Minuten brutzeln lassen. Abschmecken und mit einer Scheibe frischem Brot servieren.

 

Tipp: In der veganen Küche ist das Kala Namak Salz sehr beliebt. Dies verleiht pflanzlichen “Eierspeisen” einen typisch schwefeligen Geschmack.

Wer bereits viel in der vegetarisch-veganen Küche unterwegs ist, wird diese Kreation bereits kennen. Dem ein oder anderen werden die Zutaten wohl eher exotisch vorkommen. Das ist vollkommen in Ordnung. Anstatt uns aber gegen Unbekanntes zu wehren, sollten wir uns stets auf neue Dinge einlassen und im wahrsten Sinne des Wortes über unseren Tellerrand hinausschauen.

 

Resteverwertung mit Rührei

Dazu gehört auch, etwas kreativ zu werden und mit verschiedenen Resten eine tolle Mahlzeit zuzubereiten. Bei mir lagen noch 2 schrumpelige Champignons sowie eine Hand voll Kidneybohnen im Kühlschrank. Die wanderten einfach mit in die Pfanne. Wirklich falsch machen kann man dabei nichts – jede Kompostion ist besser, als übriggebliebene Zutaten wegzuwerfen.

 

Wenn dann Bio-Eier

Auch bei mir kommt ab und an ein Ei auf den Speiseplan. Dann ist es aber auf jeden Fall Bio und am besten von einem regionalen Bauernhof. Hier erkläre ich dir, warum wir unbedingt Bio-Qualität wählen sollten. Ökologische Eier erkennst Du an der “0” zu Beginn des Codes, der auf der Schale abgedruckt ist.

 

Jetzt wünsche ich Dir ganz viel Appetit beim Ausprobieren! Hast Du bereits Eierspeisen als pflanzliche Alternative ausprobiert? Ich bin gespannt auf Deine Erfahrungen.

 

Alles Liebe Verena

 

 

 

Mehr über Rezepte und Ernährung:

Vegane Pananden-Parade

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Fleischersatzprodukte boomen! In den letzten Jahren haben sie einen Stammplatz in der Kühltheke von Bioläden, Supermärkten und sogar Discountern eingenommen. Vom Gemüseschnitzel über die vegane Wurst, bis hin zu den Veggie Nuggets ist alles ganz „fleischlos und gesund“ zu haben! Keine Frage, eine bessere Alternative zu Billig-Produkten aus Massentierhaltung sind diese auf jeden Fall! Aber: Der Teufel steckt im Detail. Die (Plastik-)Verpackung einmal umgedreht, vergeht mir meistens schon der Appetit… Viele Produkte sind nicht biologisch, nicht vegan und enthalten Milch und Eier (ganz zu schweige von den ganzen Zusatzstoffen und Geschmacksverstärkern). Ist das Produkt nicht als Bio deklariert, stammen die tierischen Zutaten mit ziemlicher Sicherheit aus keiner artgerechten Tierhaltung. Also was nun? Du musst allerdings nicht auf Convenience Produkte verzichten, denn ALLES ist möglich: Jetzt panierst Du selbst – VEGAN BIOOHNE Zusatzstoffe und Geschmacksverstärker! So fair, so einfach, so lecker!! Was Du brauchst: (ergibt 3 Varianten an Beilagen)

 

– 300 – 400g Bio Tofu Natur oder geräuchert
– Hand voll Kichererbsen
– ca. 10 EL (Dinkelvollkorn)Semmelbrösel
– 1 TL Gemüsebrühe
– ANTERSDORFER ZauberEi VEGAN*

So geht’s:

Den Tofu und das Gemüse waschen und kurz abtropfen lassen. Anschließend in die gewünschte Form schneiden: Ich habe mich beim Tofu für ein Schnitzel, Sticks und Scheiben entschieden.

In einer Schale die Semmelbrösel mit 1 TL Gemüsebrühe mischen und in einer weiteren Schale das ZauberEi* nach Anleitung anrühren.

 

 

 

3 PANIEREN! Die Tofustücke nacheinander in ZauberEi, Gewürzen und Semmelbröseln wenden. Am besten das Gemüse zum Schluss mit dem restlichen ZauberEi* vermengen und in Semmelbrösel wenden. Das Gemüse ist optional. Ziel ist es, alles aufzubrauchen und nichts wegzuwerfen.

 

 

Den Backofen auf 200 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Anschließend eine Backform mit gutem Öl einstreichen und die panierten Stücke darauf verteilen. Anschließend 40 Minuten backen. Nach Hälfte der Backzeit alles einmal

wenden.

 

5 Kombinieren, anrichten und genießen!!

 

 

Veganes Schnitzel mit gefüllten Kartoffelspalten
Panierte Sojascheibchen an Taboule

Bunter Salat mit knusprigen Tofusticks


ANTERSDORFER…
…ist eine Bio-Mühle mit langer Familientradition aus (meiner Heimat) Niederbayern. Seit den 70-er Jahren beliefern rund 250 Bio-Bauern aus der Umgebung die Mühle von Familie Priemeier mit ökologischem Getreide. Diese Direktlieferung und der Erhalt der kleinbäuerlichen Strukturen liegt den Mühlenbetreibern so sehr am Herzen, dass die jeweiligen Bauern die Verpackung der Getreideprodukte zieren. ANTERSDORFER findest Du in vielen Bioläden! Frage gerne beim Personal nach, wenn Du sie nicht auf Anhieb entdeckst – es lohnt sich. Jetzt wünsche ich Dir einen guten Hunger und viel Appetit!
Alles Liebe
Verena

*dieser Beitrag entstand in Kooperation mit Antersdorfer.

 

Fingernudeln: So schmecken Nudeln in Niederbayern

Fingernudeln: So schmecken Nudeln in Niederbayern

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Bei Oma hat es doch immer am besten geschmeckt, oder? Ja, so war das auch bei mir. Meine Oma werkelte oft schon ab 10 Uhr in der Küche rum und beherrschte all ihre Rezepte aus dem Effeff – ganz ohne Google oder Rezepte App. Auch ohne Superfoods können ihre Koch- und Backkünste so ungesund nicht gewesen sein, denn meine liebe Großmutter immerhin fast 95 Jahre alt geworden

Meine Oma und ich teilten sehr viel, unteranderem auch die Liebe zu Erdäpfe(Kartoffeln). Zu meinen absoluten Lieblingsgerichten zählen seither FINGERNUDELN à la Oma!

Fingernudeln sind eine liebevolle niederbayrische Variante von Schupfnudeln. Die Bezeichnung Schupfnudelnlernte ich erst mit ca. 19 Jahren kennen!

Damit auch Du in den Genuss der Kartoffelspezialität kommst, möchte ich gerne das Rezept mit Dir teilen! Meine Oma hat sie meistens im Backrohr ihres Holzofens zubereitet, aber in einem Elektroofen gelingen sie (fast) genauso gut!

 

Zutaten für ca. 3-4 Portionen:

200 Gramm Kartoffeln

270 Gramm Mehl
1 Ei
1 EL Salz

Margarine

Wer auf das Ei verzichten möchte, verwendet lediglich 200 Gramm Mehl.

Zubereitung:

Zuerst die Kartoffeln kochen und schälen. Anschließend können sie zerstampft und mit den restlichen Zutaten zu einem festen Teig geknetet werden. Alternativ kann der Teig auch in einer Küchenmaschine zubereitet werden. Aus dem fertigen Teig anschließend auf einer gut gemehlten Fläche nach und nach kleine Nudeln formen. Zum Schluss eine Auflaufform gut mit Margarine auspinseln und die bemehlten Fingernudeln in die Form geben. Das ganze kommt für ca. 1 Stunde bei 200 Grad in den Ofen. Zwischendurch immer mal wieder wenden.

Serviert und kombiniert können die fertigen goldbraunen Fingernudeln so gut wie mit allem werden. Früher habe ich Apfelmus (natürlich von Oma selbstgemacht) bevorzugt. Heute mag ich sie lieber herzhaft mit Sauerkraut!

Wenn es mal SCHNELL gehen muss

Natürlich habe auch ich oft nicht die Zeit, über 2 Stunden für das Abendessen in der Küche zu stehen. Das ist allerdings kein Grund, um auf den niederbayerischen Gaumenschmaus verzichten zu müssen: Als ich vor über 5 Jahren von Zuhause ausgezogen bin, waren in meinen ersten WG-Phasen die Fingernudeln von der Nudelmacherei Hierl Dauergast in meinem Kühlschrank. Diese basieren ebenfalls auf guten Erinnerungen an die Kochkünste der Großmutter von Karl-Heinz Hierl. Vor 20 Jahren hat er deshalb begonnen, frische Nudeln in BIO-Qualität auf seinem Hof zu produzieren. Die Fingernudeln werden ganz ohne tierische Produkte aus Kartoffeln, BIO-Weizen aus Niederbayern und frischem Quellwasser hergestellt. Weitere Zutaten sind lediglich: Kartoffelstärke, Sonnenblumenöl und Kurkuma. Sie werden schonend unter besonders kurzer Hitze verarbeitet, damit möglichst viele Nährstoffe, Aromen und die Konsistenz erhalten bleiben. Kein Vergleich zu den Fertigschupfnudeln aus dem Supermarkt! Schau doch bei deinem nächsten Biomarktbesuch, ob Du Hierl Nudeln in der Kühltheke findest oder frage gerne das Personal danach.

TIPP: Wenn Du auf Gluten verzichten möchtest, gibt es auch leckere glutenfreiche Kichernudeln mit Kichererbsenmehl!