Gesunde Johannisbeer Streuseltaler – backen mit regionalen Beeren

Gesunde Johannisbeer Streuseltaler – backen mit regionalen Beeren

Johannisbeer Streuseltaler liegen beim Bäcker das ganze Jahr über in der Theke. Saison haben Johannisbeeren allerdings nur  von Juni bis August! Jetzt ist also genau die richtige Zeit, die süß-säuerlichen Früchte lecker zu verarbeiten! Deshalb wartet hier ein einfaches und gesundes Rezept für das beliebte Johannisbeergebäck auf dich! Deinem nächsten Streuseltaler steht also nichts mehr im Weg! 

Gesunde Johannisbeer Streuseltaler 

Als Basis für die Taler verwende ich einen Hefeteig. Statt nährstoffarmem Weizenauszugsmehl backe ich persönlich gerne mit Dinkelvollkornmehl. Da ich kein Backfett zuhause hatte, habe ich Joghurt für den Teig genommen – das macht das Rezept auch etwas leichter. Der Joghurt kann aber gerne durch 50g Bio Butter oder Margarine ersetzt werden. Für die Süße habe ich Kokosblütenzucker aus meinen Vorräten verwendet. Das ist natürlich kein regionales Produkt, aber trotzdem brauche ich solche Produkte natürlich noch auf. Empfehlen würde ich Bio Zuckerrübensirup, Apfelsüße oder einfach die Süße deiner Wahl.

Saison von Johannisbeeren

Weiße, rote und schwarze Johannisbeeren gibt es grundsätzlich in den Sommermonaten von Juni bis August. Teilweise können die Beeren auch noch im September geerntet werden. Johannisbeeren sind nicht lange lagerbar und sollten frisch rasch verzehrt werden!

Rezept: Johannisbeer Streuseltaler  

Zutaten: (für 8 Taler)

  • 250g frische Johannisbeeren
  • 100 ml lauwarme pflanzliche Milch (opt. Bio Milch)
  • 1/2 Würfel Hefe 
  • 300g Dinkelmehl 
  • 80g Zucker 
  • 50g Joghurt 
  • 1 Prise Salz 
  • 1 Bio Ei (alternativ 2 EL Apfelmark)
  • 4 EL feine Haferflocken 
  • 3 EL weiche Bio Butter oder Nussmus

Zubereitung:

TEIG

1. Die Milch in eine kleine Schüssel geben und die Hefe darin auflösen. Die Mischung 10 Minuten ruhen lassen.
2. Danach das Mehl in eine große Rührschüssel geben und mit der Hefe-Milch-Mischung vermengen.
3. Anschließend das Ei, Zucker, Salz und Joghurt in die Schüssel geben und gut verkneten. Den Teig eine Stunde abgedeckt ruhen lassen.
4. Den Hefeteig auf eine bemehlte Fläche geben, nochmal durchkneten und in acht gleich große Stücke teilen. 
5. Die Teigportionen zu kleinen Talern formen. Die Taler nochmal ruhen lassen und in der Zwischenzeit die Streusel vorbereiten.

STREUSEL und JOHANNISBEEREN

1. Dafür die Haferflocken und das Nussmus bzw. Bio Butter in eine Schüssel geben und mit den Händen zu Streusel formen
2. Die Johannisbeeren waschen und von den Stielen entfernen.
3. Nun die Taler mit den Johannisbeeren und Streuseln belegen.
4. Die Taler bei 180°C ca. 25 Minuten backen.

VERZIERUNG

Nach dem Auskühlen können die fertigen Johannisbeer Streuseltaler noch mit Puderzucker bestäubt oder mit Zuckerguss bepinselt werden. Sie schmecken aber auch einfach so 🙂 

 

Streuseltaler gelingen auch vegan 

Da ich noch abgelaufene Eier gerettet hatte, habe ich diese auch verwendet. Natürlich können die Johannisbeer Streuseltaler auch rein pflanzlich gebacken werden. Ich persönlich schaue immer zuerst, was ich zuhause habe und ersetze dann teilweise Zutaten. Rezepte sollen eine Richtung geben bzw. Inspirationen liefern. Sie sollten aber nicht als starre Vorgaben gesehen werden! 

 

Lust auf mehr Rezepte?

 

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Das perfekte Brot zum Grillen: Herzhaftes Monkey Bread mit würziger Senfnote

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Mal ehrlich: Beim Grillen dreht sich immer alles darum, was auf dem Rost landet. Dabei steckt gerade in den Beilagen enorm viel Potential. Anstatt langweiligem Baguette kommt bei mir deshalb ein herzhaftes Monkey Bread auf den Tisch! Doch nicht nur die Form, sondern auch würziges Senfmehl verleiht dem Brot einen rustikalen Flair – perfekt für ausgiebige Grillabende! Also nichts wie ran an das Rezept für ein herzhaftes Monkey Bread!  

 

Monkey Bread: Einfach mal Abwechslung schaffen 

Jede/r liebt doch einfache Rezepte! Was ich daran besonders toll finde: Geschmacksrichtungen lassen sich je nach Saison, Lust oder Anlass ganz einfach austauschen – so wird ein Rezept garantiert nicht langweilig! Du erinnerst dich vielleicht an mein Bärlauch Monkey Bread? Die Bärlauchzeit ist um, aber Monkey Bread ist einfach das ganze Jahr über genial! Für die Grillsaison verfeinere ich das Brot dem pikanten Senfmehl von Bio Planète.

HEIMISCH & SAISONAL
Für das Senfmehl verarbeitet Bio Planète nur die feinen Saaten der aktuellen Ernte. Diese kommen ausschließlich von Landwirt Eckhard Voigt aus Sachsen. Dabei handelt es sich um die Samen des weißen Senfs der Sorte Martigena, welche auch als Gewürzsenf bekannt sind. 

 

Rezept für mein herzhaftes Monkey Bread mit Senfmehl 

Zutaten: (1 Brot)

  • 450g Mehl (z.B. Dinkelmehl)
  • 30g Senfmehl von Bio Planète
  • 1 TL Salz 
  • 1/2 Würfel frische Hefe bzw. 1 Päckchen Trockenhefe
  • ca. 250 ml lauwarmes Wasser

Zubereitung:

1. Die Hefe in einer kleinen Schüssel mit etwas lauwarmem Wasser auflösen.

2. Das Mehl, das Salz, die Hefe und das Wasser in eine große Schüssel geben und gut durchkneten. Die benötigte Wassermenge variiert je nach Mehlsorte. Ist der Teig zu mehlig, einfach noch mehr Wasser nachgeben.

3. Den Teig mit einem Küchentuch abdecken und mindestens 1 Stunde an einem warmen Ort ruhen lassen.

Monkey Bread formen

4. Anschließend teilst du den Teig in zwei gleich große Hälften. Zu einer Teighälfte gibst du 30g Senfmehl und knetest ihn nochmal gut durch, sodass sich die gelbe Farbe gleichmäßig verteilt. (ggf. etwas Wasser nachgeben).

5. Nun nimmst du die andere Teighälfte und knetest diese ebenfalls nochmal gut durch. Dann kannst du aus beiden Teighälften gleich große Kugeln formen. 
TIPP: Rolle die fertigen Kugeln aus dem Senfteig nochmal in etwas Senfmehl. Das gibt es eine tolle Optik beim Backen!

6. Danach eine beliebe Backform oder ein Backblech einfetten und die Kugeln schachbrettartig zu einem Monkey Bread anordnen. Dabei sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt 😉 

7. Das Monkey Bread bei 160 Grad ca. 45 Minuten Backen. FERTIG!

 

Ein herzhaftes Monkey Bread ist immer der Hingucker 

Das herzhafte Monkey Bread schmeckt pur oder lässt sich auch super in Saucen und Aufstriche dippen! Die fein scharfe Note des Senfmehls verleiht dem Brot einen pikanten Geschmack. Und alle, die es milder mögen, greifen einfach zu den Monkey-Kugeln ohne Senfmehl

Lust auf noch mehr Senf-Kreationen?

Apropos dippen: Bei Bio Planète gibt es noch mehr Rezeptideen rund um das feine Senfmehl aus Deutschland. Auch zum Grillen passt eine Barbecue-Sauce oder ein mildes Senfdressing. Außerdem findest du eine Anleitung, wie du ganz einfach Senf selber machen kannst. 

 

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Vorsichtig Pestizide! Darum solltest du nur Bio Erdbeeren kaufen

Vorsichtig Pestizide! Darum solltest du nur Bio Erdbeeren kaufen

Rot, saftig, süß – so lieben wir Erdbeeren. Die knalligen Früchte sind eine der beliebtesten Obstsorten in Deutschland. Sie zieren den Sonntagskuchen, schmecken als Eis und sind sowieso immer zu schnell aufgegessen. Jetzt in der Saison können wir auch endlich ohne Reue zuschlagen – oder etwa doch nicht? Hier erfährst du, warum sich gerade bei Erdbeeren bio definitiv lohnt und Erdbeerfelder so gar keine gute Idee sind.  

 

Jetzt ist Erdbeerzeit!

Die Obsttheken sind gerade voll mit Erdbeeren, denn die haben im Juni Hochsaison. Ca. 3,5 Kilo verputzt jede/r von uns jährlich. Die roten Beeren sind wegen ihrer Süße auch besonders bei Kindern beliebt. Außerdem enthalten Erdbeeren viel Wasser, was sie zum Sommerobst schlechthin machen. Aber wo kommen all diese leckeren Früchtchen eigentlich her?

Erdbeeren hauptsächlich aus heimischem Anbau

Die gute Nachricht zuerst: Der überwiegende Anteil der angebotenen Erdbeeren stammt tatsächlich aus Deutschland. Allerdings werden trotzdem große Mengen (über 100.000 Tonnen) aus dem nahen und fernen Ausland importiert. Über 77.000 Tonnen Beeren stammen aus Spanien. Teilweise kommen die Früchte u.a. auch aus Italien oder Ägypten 

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Das gilt natürlich nur während der regionalen SAISON! Die Erdbeerzeit beginnt im Mai und endet spätestens Anfang August. Wer also im März oder Oktober Erdbeeren kauft, kann keine heimischen Früchte erwarten

Dirty Dozen: Erdbeeren, das dreckigste Obst der Welt?

Unabhängig von der Herkunft der Erdbeeren werden bei allen konventionellen Erzeugnissen sehr große Mengen an Pestiziden eingesetzt. Die Erdbeere ist sehr pflegebedürftig und empfindlich. Außerdem erfordert sie im Anbau viel Handarbeit. Um dennoch den Ertrag hoch und die Preise niedrig zu halten, wird gerade bei dieser beliebten Frucht ordentlich mit chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmitteln nachgeholfen. Auf dem amerikanischen Markt gelten laut EWG Erdbeeren sogar als das am stärksten belastete Obst bzw. Gemüse. 

DIRTY DOZEN und CLEAN FIFTEEN
Jedes Jahr veröffentlicht die EWG (Enviromental Working Group) Studien über die Pestizidbelastung von Obst und Gemüse, die auf dem amerikanischen Markt angeboten werden. Die zwölf Früchte mit den meisten Rückständen werden Dirty Dozen (“dreckiges Dutzend”) und die am wenigsten Belasteten 15 Clean Fifteen (“saubere Fünfzehn”) genannt.

 

So belastet sind Erdbeeren in Deutschland 

Dieses Ranking lässt sich nicht 1:1 auf Deutschland übertragen, gibt aber eine gute Orientierung. Im Jahr 2012 wurde von Greenpeace ein ähnliches Ranking für den deutschen Markt veröffentlicht. Hier schnitt die Erdbeere allerdings nicht deutlich besser ab. Sowohl Erdbeeren aus Deutschland, Ägypten, Spanien etc. wiesen Rückstände von Pestiziden auf und können laut Greenpeace nicht uneingeschränkt empfohlen werden.

Auch das Niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) untersuchte 2013 Erdbeeren auf Pestizide. Von den 52 untersuchten Proben waren lediglich drei frei von jeglichen Rückständen. In 88 % der Fälle wurden Mehrfachrückstände verschiedener Wirkstoffe nachgewiesen – in einer Probe sogar elf. Auch hier machten die unterschiedlichen Herkunftsländer keinen nennenswerten Unterschied aus. 

 

Warum auch Erdbeerfelder nicht zu empfehlen sind 

Erdbeeren zum selber Pflücken scheint doch eigentlich nur Vorteile zu haben: Man erntet saisonales und regionales Obst, kann viel naschen und hat Spaß. Der Aspekt der Regionalität ist natürlich richtig. Wer zum Erdbeerfeld vor Ort fährt, spart durch den direkten Bezug Transportwege. Allerdings werden auch diese Felder – sofern sie nicht explizit als biologisch gekennzeichnet sind – gespritzt.

Außerdem kommt hinzu, dass die Felder meist an viel befahrenen Straßen liegen. Dadurch können die Erdbeeren zusätzlich mit Abgasen, Reifenverschleiß und Fahrbahnabrieb in Berührung kommen. Experten sehen vor allem Fahrbahnabflüsse sehr kritisch. Dadurch können giftige Schwermetalle auf die Felder und somit die Erdbeeren gelangen. 

Erdbeeren am besten regional und bio kaufen 

Wenn du also im wahrsten Sinne des Wortes kein Gift essen möchtest, empfehle ich dir regionale Erdbeeren aus ökologischem Anbau. Natürlich sind diese entsprechend teurer (ca. 4,99 bis 6,99€ pro 500g), denn es wird zum Schutz von Insekten und Bodenfruchtbarkeit auf Pestizide verzichtet. Dadurch sind die Erträge niedriger als beim konventionellen Anbau und die erforderliche Handarbeit höher. Kaufe also einfach weniger Erdbeeren und genieße dafür bewusster! Der unvergleichliche Geschmack der Bio Erdbeeren ist es auf jeden Fall wert!

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Ganz einfach saisonal backen: Rhabarber Crumble mit Haferflocken

Ganz einfach saisonal backen: Rhabarber Crumble mit Haferflocken

Lust auf auf was Süßes? Dann kommt mein leckeres Rhabarber Crumble mit Haferflocken jetzt genau richtig. Mit diesem einfachen Rezept zauberst du ganz einfach eine saisonale Leckerei. Das Rhabarber Crumble Rezept mit Haferflocken passt perfekt als Dessert, zum Nachmittags-Kaffee oder als kleine Stärkung zwischendurch! 

Zeit für Rhabarber Crumble

Bereits seit Anfang April gibt es frischen Rhabarber aus Deutschland. Obwohl er wie Obst verarbeitet wird, ist Rhabarber eigentlich ein Gemüse. Die Saison der fruchtig-säuerlichen Pseudo-Obstsorte umfasst lediglich drei Monate. Am 24. Juni ist nämlich – wie beim Spargel – Schluss mit der Ernte. Dann müssen sich die Pflanzen bis zum Winter regenerieren. Außerdem enthalten später geerntete Stängel mehr Oxalsäure.

Wann ist Rhabarber giftig?

Wie bereits erwähnt enthält Rhabarber Oxalsäure. Das ist eine natürliche Fruchtsäure, die hoher Dosis schädlich für die Gesundheit sein soll. Wenn du Rhabarber allerdings schälst, kochst und die Blätter entfernst, brauchst du überhaupt keine Bedenken haben.

Rezept: Hafer Rhabarber Crumble – ohne Ei 

Zutaten: (2-3 Portionen)

  • 1 Stange Rhabarber (ca. 100g)
  • 50g Bio Butter, Margarine oder Nussmus
  • 50g feine Haferflocken 
  • 50g Zucker
  • 1 Prise Salz 
  • 1 Messerspitze Bio Vanille (optional)

Zubereitung:

1. Den Rhabarber schälen und in kleine Stücke schneiden.
2. Die Stückchen in eine kleine Schüssel geben und mit 30g Zucker vermengen.
3. In einer weiteren Schüssel Haferflocken, gewähltes Backfett, 20g Zucker, Salz und Vanille kneten, bis sich Krümel bilden.
4. Den gezuckerten Rhabarber in eine gefettete Backform geben und mit dem fertigen Hafer-Crumble bedecken.
5. Den Rhabarber Crumble für ca. 25 Minuten bei 160 Grad backen.

 

Tipp: Schmeckt auch mit einer Kugel Vanilleeis 

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Jetzt aber schnell! Leckere Bärlauch Rezepte zum Saisonendspurt

Jetzt aber schnell! Leckere Bärlauch Rezepte zum Saisonendspurt

Seit Anfang März duftet es in vielen Laubwäldern verräterisch nach Knoblauch – äh Bärlauch! Der so genannte Wildknoblauch kündigt sich mit seinem unverkennbar intensivem Geruch bereits von Weitem an. Das macht Lust auf Bärlauch Rezepte! Langsam beginnt der Bärlauch weiß zu blühen und die Saison neigt sich dem Ende. Höchste Zeit, den letzten frischem Bärlauch des Jahres zu verwerten!

Bärlauch Rezepte: Meine Favoriten

Dieses Jahr hat mich das Bärlauch-Fieber ganz besonders gepackt: ob einfach auf’s Brot gelegt, im Teig verarbeitet oder zu einem cremigen Aufstrich gemixt – Bärlauch schmeckt einfach immer. Abseits vom Pesto-Klassiker gibt es noch so viele Bärlauch Rezepte zu entdecken – also los geht’s!

Brot mal ganz anders: Bärlauch-Monkey-Bread

Zutaten:

  • 500g Mehl (z.B. Dinkelmehl)
  • 1/2 frischer Hefewürfel bzw. 1 Päckchen Trockenhefe
  • 1 TL Salz
  • 1 Hand voll frischer Bärlauch & 4 EL hochwertiges Öl bzw. 4 EL Bärlauchpesto
  • 1 EL Flohsamenschalen
  • 500 ml lauwarmes Wasser

Zubereitung:

  1. Flohsamenschalen und Hefe in das Wasser einrühren und 15 Minuten quellen lassen
  2. Mehl und Salz hinzugeben und ca. 5 Minuten zu einem glatten Teig kneten (ggf. noch mehr Mehl hinzugeben)
  3. Teig 1 – 2 Stunden (je länger, desto besser) gehen lassen
  4. Währenddessen den frischen Bärlauch waschen und zusammen mit dem Öl pürieren
  5. Den Teig teilen und zu einer Hälfte 4 EL Bärlauchpesto geben und erneut kneten, bis das Pesto gleichmäßig verteilt ist
  6. Beide Teighälften zu kleinen Kugeln formen in einer geölten Küchenform schachbrettartig anordnen
  7. Im Ofen bei 160 Grad Umluft 1 Stunde backen FERTIG!

MONKEY BREAD (“Affenbrot”) ist eigentlich ein süßer, klebriger Kuchen aus kleinen Teigkugeln. Es wird in den USA gerne zum Frühstück oder zwischendurch genascht. 

Bärlauch: Alles, was du wissen musst 

Das Wildkraut wächst zwischen März und Mai vor allem in der Nähe von Gewässern und Laubwäldern. Bärlauch ähnelt im Geruch sowie Geschmack sehr Knoblauch – weshalb er auch Wildknoblauch oder Waldknoblauch genannt wird. In der Küche sind der Fantasie bei der Verwertung  keine Grenzen gesetzt. Das beliebte Küchenkraut wird  aber auch als Heilpflanze geschätzt. Es soll unter anderem den Magen-Darm-Trakt beruhigen und Bauchkrämpfe lindern.

Bärlauch sammeln

Wenn du dich jetzt noch auf die Suche nach dem letzten frischen Bärlauch machen willst, solltest du dich vorab über die Verwechslungsgefahr mit (giftigen) Maiglöckchen oder der Herbstzeitlosen informieren. Bärlauch ist zwar unverkennbar am Geruch – ist dieser allerdings einmal an den Fingern, riecht so ziemlich jedes Kraut danach! Sehr empfehlenswert ist der Bärlauch-Guide von meiner Blogger-Kollegin Justine.

Bärlauchaufstrich mit Linsen und Walnüssen

 

Zutaten: (3 Gläser)

  • 500g gekochte Linsen bzw. Hülsenfrüchte jeder Art
  • 2 Hände voll frischer Bärlauch bzw. 2 EL Bärlauchpesto
  • Salz/Pfeffer
  • 2 EL hochwertiges Öl
  • 1 TL Gewürzpaste oder Gemüsebrühe
  • 1 Hand voll Walnüsse

Zubereitung:

1. Die Walnüsse rösten und abkühlen lassen
2. In der Zwischenzeit den frischen Bärlauch waschen, abtropfen lassen und zusammen mit dem Öl pürieren.
3. Dann die restlichen Zutaten hinzugeben und zu einem gleichmäßigen Ausstrich pürieren.
4. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und auf’s (Monkey) Brot schmieren!

Bärlauch Rezepte fürs ganze Jahr

Zum Glück müssen wir aber auch im restlichen Jahr nicht auf den aromatischen Bärlauch verzichten. Bärlauch Pesti gibt es das ganz Jahr über. Wenn meine Vorräte aufgebraucht sind, greife ich gerne auf die hochwertigen Bio Pesti von Georg Thalhammer zurück. Diese stammen aus zertifiziert ökologischer Wildsammlung und werden besonders schonend verarbeitet.

Vielleicht konnte ich nochmal die Bärlauch-Lust in dir wecken und du probiert das ein oder andere Bärlauch Rezept noch aus!

 

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Ostern: Warum du keine gefärbten Eier kaufen solltest – 6 Fakten rund um das Ei

Ostern: Warum du keine gefärbten Eier kaufen solltest – 6 Fakten rund um das Ei

Bereits seit Wochen funkeln uns Osterhasen und gefärbte Eier – schokoliert oder gekocht – beim Einkaufen entgegen. Auch wenn bunte “Brotzeiteier” mittlerweile das ganze Jahr über erhältlich sind, verbinden wir bunte Eier in erster Linie mit Ostern. Wer gerne gefärbte Eier isst, dem sollten einige Aspekte bewusst sein. Was es zu beachten gibt und warum du von gefärbten Eiern aus dem Supermarkt lieber die Finger lassen solltest, erfährst du hier!

1. Da kommt das Ei her

Grundsätzlich ist die Herkunft von jedem Ei genau nachvollziehbar. Detailiierte Auskunft darüber gibt der Code, der auf allen frischen Eiern aufgedruckt ist.

5

Beispiel: 0 – DE – 1408911

Die erste Zahl zertifiziert die Haltungsform der Hennen:

0 → Biohaltung
1 → Freilandhaltung
2 → Bodenhaltung
3 → Käfig- bzw. Kleingruppenhaltung

Das darauffolgende Buchstabenkürzel ist die die Länderabkürzung, wo da Ei gelegt wurde. Eier aus Deutschland tragen das Kürzel DE, Eier aus Österreich AT sowie beispielsweise aus den Niederlanden NL. Zum Schluss folgt die Betriebskennnummer. So kann ein Ei wirklich bis zum Bauern zurückverfolgt werden.

2. Regionale Eier erkennen

Dass der Eier-Code über Herkunftsland und Art der Haltung Auskunft gibt, ist weitgehend bekannt. Was viele aber nicht wissen: Mit der Betriebsnummer lässt sich die regionale Herkunft noch genauer spezifizieren. Die ersten beiden Ziffern der Kennzahl beschreiben nämlich das Bundesland, in dem der Hühnerhof beheimatet ist. So steht 14 beispielsweise für Sachsen, 09 für Bayern und Eier mit 05 kommen aus NRW. Ein Übersicht über alle Bundesländerkürzel auf Eiern findest du hier. So kannst du neben der Haltungsform noch mehr auf die regionale Herkunft deiner Eier achten.

3. Was der Dotter über das Ei verrät 

Hast du dich schon einmal gefragt, was die Farbe des Eidotters zu sagen hat? Oft wird fälschlicherweise angenommen, dass Eier mit dunklem Dotter aus “guter Haltung” stammen und Eier mit hellem aus schlechteren Haltungsbedingungen. Das ist allerdings so nicht richtig. Ausschlagend für die Farbe ist nämlich das Futter bzw. die Rasse der Hennen. Weil in Europa Eier mit dunklem Dotter bevorzugt werden, werden dem Futter Farbstoffe beigemischt. Konventionelle Eier (aus Freiland-, Boden-, Kleingruppenhaltung) haben deshalb meist einen tief orangenen Dotter, wohingegen der Dotter von Bio-Eiern hellgelb ist. Bei Letzteren sind Farbstoffe im Futter verboten. Der Dotter variiert bei Bio-Eiern deshalb natürlich von Ei zu Ei. 

3. Gefärbte Eier ohne Kennzeichnung 

Im Gegensatz zu rohen Eiern entfällt bei gekochten, bunten Eiern die Kennzeichnungspflicht. Sie gehören zur Kategorie “verarbeitetes Eiprodukt” – ähnlich wie alle Kuchen, Backwaren, Eis, Fertiggerichte etc., die Eier enthalten. Auf der Verpackung muss daher keinerlei Nachweis über Herkunft und Haltungsform gegeben werden. Da die Produkte grundsätzlich so billig wie möglich angeboten werden, liegt es nahe, dass ein großer Anteil der verarbeiteten Eier aus Boden- bzw. Käfighaltung stammt.

Sichergehen kann man bei der Herkunft verarbeiteter Eier lediglich, wenn das Endprodukt biologisch zertifiziert ist. Dann müssen alle Zutaten ebenfalls kontrolliert ökolasch erzeugt worden sein.

 

4. Zero Waste Eier färben

Am besten besorgst du dir regionale Bio-Eier und färbst sie zu Ostern selber. Dazu ist keine spezielle Eierfarbe notwendig. Mit diesen kleinen Tricks bekommst du ganz leicht gefärbte Eier:

Orange Eier

1 EL Kurkuma ins Wasser rühren und Eier 10 Minuten lang kochen.

Lila und grüne Eier

Eier mit Rotkohl bzw. dem Sud 10 Minuten lang kochen. Um grüne Eier zu erhalten, einfach 1 TL Natron dazu geben.

Rote Eier

Eier in Roter Beete Saft 10 Minuten lang kochen.


5. Haltbarkeit von Eiern 

Das ausgewiesene Mindesthaltbarkeitsdatum von Eier beträgt nach dem Legen 28 Tage. Durchschnittlich sind sie allerdings bei korrekter Lagerung (am besten im Kühlschrank) 21 Tage darüber hinaus haltbar. Ob rohe Eier noch zu verzehren sind, lässt sich mit einem ganz einfachen Trick testen:

Fülle ein Trinkglas mit Wasser und lege das Ei hinein. Sinkt es zu Boden, ist es noch einwandfrei verzehrbar. Hebt es sich vom Boden ab und schwimmt im Glas, solltest du das Ei nicht mehr essen.

 

6. Was passiert mit den männlichen Küken? 

Die meisten Eier kommen nicht vom idyllischen Bauernhof, sondern aus großen Legebetrieben. Von einem schönen Leben der Hennen kann hier nicht gesprochen werden. Von 40 Millionen Legehennen in Deutschland sind gerade mal 11 Prozent Bio-Hennen. Da zum Eierlegen keine männlichen Küken gebraucht werden können, werden diese nach dem Schlüpfen geschreddert oder vergast – auch in manchen Biobetrieben. Mittlerweile gibt es viele Initiativen, damit die männlichen Küken (vorerst) am Leben bleiben. Allen voran hat beispielsweise Naturland bereits 2011 die Initiative Ei Care ins Leben gerufen.

Gefärbte Eier zu Ostern – Fazit

Insgesamt finde ich Eier kein leichtes Thema. Mein Credo bleibt auch hier: Qualität vor Quantität! Wenn du gerne Eier isst, dann bitte wenig, bewusst und ausgewählt. Erkundige dich nach Biobetrieben in deiner Nähe oder kaufe Bio-Eier, die in einer Verbindung zu Initiativen stehen, die männliche Küken länger als einen Tag leben lassen. Sollen zum Osterbrunch gefärbte Eier serviert werden, empfehle ich aufgrund der genannten Gründe, Eier auch jeden Fall selber zu färben.

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